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1.Kreisklasse JWH Staffel Nord: Heidmühler FC II – ESV Wilhelmshaven, 9:3 (5:2), Schortens
Die Reserve von Heidmühler FC zog dem ESV Wilhelmshaven das Fell über die Ohren: 3:9 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Elf von Coach Hans Friedrichs. Der ESV Wilhelmshaven erlitt gegen Heidmühler FC II erwartungsgemäß eine Niederlage. Das Hinspiel war mit 3:1 zugunsten von Heidmühler FC II ausgegangen.
Janik Schulze war zur Stelle und markierte das 1:0 der Mannschaft von Coach Giancarlo Orru (11.). Durch ein Eigentor von Rodrigue Bertin Tsamo verbesserte die Heimmannschaft den Spielstand auf 2:0 für sich (19.). Julian Weers schlug doppelt zu und glich damit für den ESV Wilhelmshaven aus (24./28.). Heidmühler FC II drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Alexander Arnz (36.), Lennart Brunet (40.) und Hendrik Michael (44.) machten dem ESV Wilhelmshaven den Garaus. Heidmühler FC II dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Arnz gelang ein Doppelpack (54./59.), mit dem er das Ergebnis auf 7:2 hochschraubte. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Giancarlo Orru, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Tobias Münkewarf und Jan-Philip Eims kamen für Jan-Malte Ommen und Brunet ins Spiel (59.). Nathan Reece Wiese versenkte den Ball in der 66. Minute im Netz von Heidmühler FC II. Innerhalb weniger Minuten trafen Eims (79.) und Schulze (80.). Damit bewies Heidmühler FC II nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Niko Sommer pfiff schließlich das Spiel ab, in dem Heidmühler FC II bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Das Ergebnis hatte Auswirkungen auf die Tabelle, in der Heidmühler FC II auf den fünften Rang kletterte.
Der ESV Wilhelmshaven bleibt die defensivschwächste Mannschaft der 1.Kreisklasse JWH Staffel Nord. Die Gäste stehen mit 16 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Mit erschreckenden 91 Gegentoren stellt der ESV Wilhelmshaven die schlechteste Abwehr der Liga. Der ESV Wilhelmshaven musste sich nun schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der ESV Wilhelmshaven insgesamt auch nur fünf Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für den ESV Wilhelmshaven, sodass man lediglich drei Punkte holte.
Am Mittwoch muss Heidmühler FC II vor heimischer Kulisse gegen SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor ran. Als Nächstes steht der ESV Wilhelmshaven der STV Wilhelmshaven gegenüber (Samstag, 15:00 Uhr).