Melden von Rechtsverstößen
1. Kreisklasse-Nord: FSV Rot-Weiß Luckau II – SV Eintracht Wittmannsdorf, 6:1 (3:0), Luckau
Die Reserve von FSV Rot-Weiß Luckau führte SV Eintracht Wittmannsdorf nach allen Regeln der Kunst mit 6:1 vor. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur FSV Rot-Weiß Luckau II heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel war SV Eintracht Wittmannsdorf mit 1:5 krachend untergegangen.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 50 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Jonas Jeschke war es, der in der dritten Minute zur Stelle war. Richard Grün glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für FSV Rot-Weiß Luckau II (19./33.). SV Eintracht Wittmannsdorf ließ zumindest bis zur Pause kein weiteres Tor zu und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim deutlichen Vorsprung von FSV Rot-Weiß Luckau II. FSV Rot-Weiß Luckau II konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Elf von Trainer Toni Knaak. Frederick Anthony Briere-Edney ersetzte Felix Graßmann, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Dylan Eisenach schoss die Kugel zum 1:3 für SV Eintracht Wittmannsdorf über die Linie (57.). FSV Rot-Weiß Luckau II drehte auf, Martin Ludwig (66.), Lennart Gensicke (68.) und Daniel Goldmann (75.) markierten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 6:1 und ließen SV Eintracht Wittmannsdorf dabei ziemlich alt aussehen. Bei SV Eintracht Wittmannsdorf ging in der 68. Minute der etatmäßige Keeper Max Pfeufer raus, für ihn kam Niklas Wolling. Schlussendlich verbuchte FSV Rot-Weiß Luckau II gegen die Mannschaft von Trainer Toni Materna einen überzeugenden 6:1-Heimerfolg.
Für FSV Rot-Weiß Luckau II ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Acht Siege, vier Remis und vier Niederlagen hat die Heimmannschaft derzeit auf dem Konto. FSV Rot-Weiß Luckau II ist seit vier Spielen unbezwungen.
SV Eintracht Wittmannsdorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt der Gast weiter im Schlamassel. SV Eintracht Wittmannsdorf schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 51 Gegentore verdauen musste. SV Eintracht Wittmannsdorf musste sich nun schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da SV Eintracht Wittmannsdorf insgesamt auch nur vier Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Am Samstag empfängt FSV Rot-Weiß Luckau II den VfB Finsterwalde. Kommenden Mittwoch (18:00 Uhr) muss SV Eintracht Wittmannsdorf auswärts antreten. Es geht gegen die Zweitvertretung von Wacker Schönwalde.