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Verbandsliga Süd: SV Azadi Lübeck – Sereetzer SV, 3:1 (2:1), Lübeck
SV Azadi Lübeck erfüllte die letzte Pflichtaufgabe und gewann wenig überraschend gegen den Sereetzer SV mit 3:1. SV Azadi Lübeck war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht. Im Hinspiel hatte die Elf von Coach Niwar Jasim die Oberhand behalten und einen 4:2-Erfolg davongetragen.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Jonathan Mildner sein Team in der 22. Minute. Mit einem schnellen Doppelpack (39./42.) zum 2:1 schockte Marco Pajonk den Sereetzer SV und drehte das Spiel. Die Pausenführung von SV Azadi Lübeck fiel knapp aus. Zum Seitenwechsel ersetzte Mehmet-Inan Akyol von Ligaprimus seinen Teamkameraden Nauzad Hassan. Der Treffer von Pajonk aus der 84. Minute bedeutete vor den 45 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten der Heimmannschaft. Mit Ablauf der Spielzeit schlug SV Azadi Lübeck den Sereetzer SV 3:1.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann SV Azadi Lübeck die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der Verbandsliga Süd feiern. Überaus erfolgreich war in dieser Spielzeit der Angriff von SV Azadi Lübeck. Mit 153 geschossenen Toren weist SV Azadi Lübeck eine beeindruckende Marke auf. Niederlagen hatten für SV Azadi Lübeck im Saisonverlauf Seltenheitswert. Nur zweimal ging SV Azadi Lübeck punktlos vom Feld. 27-mal holte man die volle Zählerausbeute, einmal spielte SV Azadi Lübeck unentschieden. Mit einem tollen Saisonendspurt zeigte SV Azadi Lübeck, dass man sich die Platzierung klar verdient. So lautet die Bilanz der letzten fünf Spiele zwölf Punkte.
Am Ende einer mageren Spielzeit erreicht der Sereetzer SV Platz elf und somit zumindest den Klassenerhalt. Probleme hatte der Gast in dieser Saison vor allem im eigenen Angriffsspiel. Gerade einmal 61 geschossene Tore stehen für die Mannschaft von Coach Sebastian Wenchel zu Buche. Die Saison war für den Sereetzer SV eine einzige Enttäuschung. Lediglich neun Siege, vier Remis und satte 17 Niederlagen dokumentieren das. Die Form der letzten fünf Spiele ließ zu wünschen übrig, sodass der Sereetzer SV in dieser Zeit nur einmal gewann.