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Landesklasse West: FSV Babelsberg 74 – SG Saarmund, 7:0 (1:0), Potsdam
Der FSV Babelsberg 74 kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 7:0-Erfolg davon. Die Babelsberger gingen als klarer Favorit in die Partie und erfüllten diese Erwartungen am Ende auch. Im Hinspiel hatte der FSV einen Auswärtscoup gelandet und einen 2:0-Erfolg geholt.
Nach nur 26 Minuten verließ Gramos Rexha von der SG Saarmund das Feld, Justus Schneider kam in die Partie. 74 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den FSV Babelsberg 74 schlägt – bejubelten in der 39. Minute den Treffer von Malte Bräsicke zum 1:0. Einen Torerfolg in Halbzeit eins verbuchte lediglich das Team von Trainer Maximilian Tom Krone, womit man eine knappe Führung mit in die Kabinen nahm. In der 53. Minute verwandelte Moritz Göring dann einen Elfmeter für den Ligaprimus zum 2:0. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Maximilian Tom Krone, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Marek Rauschenbach und Jonas Erxleben kamen für Daniel Suhr und Pierre König ins Spiel (55.). Mit dem 3:0 von Erxleben für die Babelsberger war das Spiel eigentlich schon entschieden (58.). Rauschenbach gelang ein Doppelpack (62./84.), mit dem er das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte. Mit Jonathan Scherer und Bräsicke nahm Maximilian Tom Krone in der 72. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Florent Qeret und Sven Baltrusch. Marvin John Jakobczyk (91.) und Erxleben (93.) brachten den FSV Babelsberg 74 mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Am Schluss fuhren die Babelsberger gegen die SG Saarmund auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Mit beeindruckenden 74 Treffern stellt der FSV Babelsberg 74 den besten Angriff der Landesklasse West. 19 Siege, ein Remis und sechs Niederlagen haben die Gastgeber derzeit auf dem Konto. In den letzten fünf Partien riefen die Babelsberger konsequent Leistung ab und holten zwölf Punkte.
Die SG Saarmund muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Tabelle liegt die Mannschaft von Coach Christoph Maier nach der Pleite weiter auf dem 14. Rang. Im Sturm der Gäste stimmt es ganz und gar nicht: 32 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Mit nun schon 15 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und fünf Unentschieden sind die Aussichten der SG Saarmund alles andere als positiv. Die SG Saarmund wartet schon seit fünf Spielen auf einen Sieg.
Am nächsten Sonntag (14:00 Uhr) reist der FSV Babelsberg 74 zu TSV Chemie Premnitz, am gleichen Tag begrüßt die SG Saarmund die Zweitvertretung von SV Babelsberg 03 vor heimischem Publikum.