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Bezirksliga 1 Frauen: SV Rheinbreitbach – SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach, 5:3 (2:2), Rheinbreitbach
Am Samstag begrüßte SV Rheinbreitbach SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach. Die Begegnung ging mit 5:3 zugunsten von SV Rheinbreitbach aus. Pflichtgemäß strich SV Rheinbreitbach gegen SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach drei Zähler ein. Im Hinspiel hatte SV Rheinbreitbach nach 90 Minuten beim 3:1 den Rückweg in die Kabine als Sieger angetreten.
Die Mannschaft von Trainer Andre Raaf legte los wie die Feuerwehr und kam vor 15 Zuschauern durch Carolin Auras in der vierten Minute zum Führungstreffer. Bereits in der zwölften Minute erhöhte Alexandra Issig den Vorsprung der Heimmannschaft. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Heiko Hannemann, der noch im ersten Durchgang Judith Schnelle für Alena Gense brachte (35.). Ehe der Schiedsrichter Cedrik Leko die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Schnelle zum 1:2 zugunsten von SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach (41.). Lina Krautkrämer glich nur wenig später für den Tabellenletzten aus (44.). Zum Seitenwechsel ersetzte Nina Auras von SV Rheinbreitbach ihre Teamkameradin Chiara Leven. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte Referee Cedrik Leko die Akteurinnen in die Pause. Antonia Simo stellte die Weichen für SV Rheinbreitbach auf Sieg, als sie in Minute 59 mit dem 3:2 zur Stelle war. Sophia Ortseifen beförderte das Leder zum 3:3 von SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach in die Maschen (83.). Durchsetzungsstark zeigte sich SV Rheinbreitbach, als Frederike Linser (88.) und Mara Emily Kalmring (92.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Am Ende stand SV Rheinbreitbach als Sieger da und behielt die drei Punkte verdient zu Hause.
SV Rheinbreitbach muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Trotz des Sieges bleibt SV Rheinbreitbach auf Platz vier.
Mit 66 Gegentreffern hat SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 18 Tore. Das heißt, der Gast musste durchschnittlich 3,47 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach musste sich nun schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach insgesamt auch nur einen Sieg und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach die sechste Pleite am Stück.
Am nächsten Freitag (19:30 Uhr) reist SV Rheinbreitbach zu Reserve von SV Rengsdorf, gleichzeitig begrüßt SFHöhr-Grenzhausen/Tus Ahrbach TUS Fischbacherhütte auf heimischer Anlage.