Zehn Partien ohne Sieg: ESV Lok Zittau setzt Negativtrend fort
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Landskron Oberlausitzliga: Seer Wölfe F.C. – ESV Lok Zittau, 7:2 (2:0), Niesky
Seer Wölfe F.C. zog ESV Lok Zittau das Fell über die Ohren: 2:7 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Elf von Trainer Andreas Heim. Als Favorit rein – als Sieger raus. Seer Wölfe F.C. hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel war ESV Lok Zittau mit 1:5 krachend untergegangen.
Lukasz Tomasz Szynke glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für Seer Wölfe F.C. (3./27.). Mit der Führung für das Team von Coach Marc Höher ging es in die Kabine. In Durchgang zwei lief John-Morris Mayer anstelle von Dominik Schlegel für ESV Lok Zittau auf. Jonas Paul ließ den Anhang von Seer Wölfe F.C. unter den 160 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Mit dem 4:0 durch Niklas Krone schien die Partie bereits in der 60. Minute mit der Heimmannschaft einen sicheren Sieger zu haben. In der 61. Minute änderte Andreas Heim das Personal und brachte Tom Schlegel und Leon Buttig mit einem Doppelwechsel für Phillip Neumann und Felix Macioßek auf den Platz. In der 66. Minute brachte Emil Schäfer das Netz für ESV Lok Zittau zum Zappeln. Martin Wieczorek (78.) und Lukas Mende (81.) schossen weitere Treffer für Seer Wölfe F.C, während Max Starschinski (86.) das 7:1 markierte. Andreas Heim wollte ESV Lok Zittau zu einem Ruck bewegen und so sollten Eric Däblitz und Marvin Bachmann eingewechselt für Martin Zinke und Schäfer neue Impulse setzen (81.). Kurz vor Ultimo war noch Mayer zur Stelle und zeichnete für das zweite Tor der Gäste verantwortlich (89.). Letztlich feierte Seer Wölfe F.C. gegen ESV Lok Zittau nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 7:2-Heimsieg.
Trotz des Sieges bleibt Seer Wölfe F.C. auf Platz fünf. Offensiv konnte Seer Wölfe F.C. in der Landskron Oberlausitzliga kaum jemand das Wasser reichen, was die 61 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Elf Siege, sieben Remis und fünf Niederlagen hat Seer Wölfe F.C. momentan auf dem Konto.
ESV Lok Zittau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. ESV Lok Zittau befindet sich wenige Spieltage vor Ende der Saison in der zweiten Tabellenhälfte. Mit nun schon 13 Niederlagen, aber nur fünf Siegen und fünf Unentschieden sind die Aussichten von ESV Lok Zittau alles andere als positiv. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte ESV Lok Zittau die sechste Pleite am Stück.
Das nächste Mal gefordert ist Seer Wölfe F.C. am 31.05.2026 (14:00 Uhr): Während man zu LSV Friedersdorf reist, begrüßt ESV Lok Zittau auf heimischer Anlage gleichzeitig den FSV Kemnitz.