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Frauen-Westfalenliga: SV Thülen – SC Borchen, 9:0 (3:0), Brilon
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich SV Thülen und SC Borchen mit dem Endstand von 9:0. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV Thülen. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Die Elf von Dominique Heinke Sebastian Werth hatte im Hinspiel an der eigenen Vormachtstellung keinerlei Zweifel aufkommen lassen und sich klar mit 6:1 durchgesetzt.
50 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den Gastgeber schlägt – bejubelten in der 16. Minute den Treffer von Merle Tamborini zum 1:0. Für das 2:0 von SV Thülen zeichnete Katja Betten verantwortlich (22.). Sophia Kloppenburg überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für SV Thülen (35.). Zur Halbzeit blickte SV Thülen auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Durch Treffer von Sina Seipel (50.), Betten (58.) und Rebekka Imöhl (65.) zog SV Thülen uneinholbar davon. Mit Leonie Koke und Leonie Feistkorn nahm Dominique Heinke Sebastian Werth in der 60. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ronja Buse und Laura Schulte. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Dominique Heinke Sebastian Werth, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Emily Schütte und Franziska Schüttler kamen für Kloppenburg und Anna Böddicker ins Spiel (68.). Seipel schraubte das Ergebnis in der 72. Minute mit dem 7:0 für SV Thülen in die Höhe. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Schüttler schnürte einen Doppelpack (79./87.), sodass SV Thülen fortan mit 9:0 führte. Schließlich beendete Schiedsrichter Taha Alhaj Omar die Misere von SC Borchen, bei der man mehr als genügend Treffer eingesteckt hatte.
Durch den Erfolg verbesserte sich SV Thülen im Klassement auf Platz neun. SV Thülen bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, drei Unentschieden und elf Pleiten. Durch den klaren Erfolg über SC Borchen ist SV Thülen weiter im Aufwind.
SC Borchen steht mit einem Punkt am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Mit 105 Toren fing sich das Team von Coach Kristin Franz die meisten Gegentore in der Frauen-Westfalenliga ein. Mit dem Gewinnen tut sich SC Borchen weiterhin schwer, sodass man schon das siebte Spiel sieglos blieb.
Die Defensivleistung von SC Borchen lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen SV Thülen offenbarte SC Borchen eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Für SV Thülen geht es erst am 25.05.2026 weiter, wenn man bei FC Iserlohn gastiert, SC Borchen empfängt am selben Tag die Reserve von Borussia Dortmund.