WSV Wiedelah bleibt Schlusslicht bei Gegentoren in der 1. Nordharzklasse Staffel 1
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1. Nordharzklasse Staffel 1: SG Bredelem/Astfeld – WSV Wiedelah, 7:2 (5:0), Langelsheim
Die SG Bredelem/Astfeld fertigte WSV Wiedelah am Sonntag nach allen Regeln der Kunst mit 7:2 ab. WSV Wiedelah war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung. Das Hinspiel bei der Elf von Tobias Bokemüller hatte die SG Bredelem/Astfeld schlussendlich mit 5:1 gewonnen.
In Topform präsentierte sich Tizian Holste, der einen lupenreinen Hattrick markierte (6./8./18.) und WSV Wiedelah einen schweren Schlag versetzte. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Adam Ujazdowski schnürte einen Doppelpack (25./36.), sodass die SG Bredelem/Astfeld fortan mit 5:0 führte. Angesichts der desolaten Vorstellung von WSV Wiedelah in der ersten Hälfte ging es mit einem überragenden Vorsprung für die SG Bredelem/Astfeld in die Pause. Mit dem Tor zum 6:0 steuerte Ujazdowski bereits seinen dritten Treffer an diesem Tag bei (55.). Mit zwei schnellen Treffern von Rouwen Kühne (57.) und Pascal Linke (62.) machte WSV Wiedelah deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. In der Schlussphase nahm Daniel Stolte noch einen Doppelwechsel vor. Für Dominik Stetz und Bartosz Korzeniewski kamen Albert Hegelmann und Andre Wedde auf das Feld (80.). Mike-Maximilian Neumann stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 7:2 für die SG Bredelem/Astfeld her (89.). Mit dem Schlusspfiff durch Referee Georges Mikhail fuhr der Gastgeber einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Die SG Bredelem/Astfeld hat nach dem souveränen Erfolg über WSV Wiedelah weiter die vierte Tabellenposition inne. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte die SG Bredelem/Astfeld die dritte Pleite am Stück.
WSV Wiedelah bleibt die defensivschwächste Mannschaft der 1. Nordharzklasse Staffel 1. Der Gast fiel auf Platz 13 und ist somit auf einem direkten Abstiegsplatz angekommen. Mit erschreckenden 119 Gegentoren stellt WSV Wiedelah die schlechteste Abwehr der Liga. Mit nun schon 17 Niederlagen, aber nur vier Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten von WSV Wiedelah alles andere als positiv. WSV Wiedelah ist seit drei Spielen unbezwungen.
In zwei Wochen (31.05.2026, 15:00 Uhr) tritt die SG Bredelem/Astfeld bei FC RW Rhüden an, am gleichen Tag genießt WSV Wiedelah Heimrecht gegen VfL Liebenburg.