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Landesliga 3: VfL Mühlheim – SSC Tübingen, 1:5 (1:3), Mühlheim a.D.
Der SSC Tübingen veranstaltete am Sonntag in Mühlheim a.D. ein Schützenfest. Mit 5:1 wurde der VfL Mühlheim abgefertigt. Das Hinspiel bei den Tübingener hatten die Mühlheimer schlussendlich mit 5:3 für sich entschieden.
Der SSC Tübingen erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 148 Zuschauern durch Berkant Cetinkaya bereits nach sechs Minuten in Führung. Den Freudenjubel des SSC machte Nino Rebholz zunichte, als er kurz darauf den Ausgleich besorgte (8.). Markos Chatziliadis brachte den VfL Mühlheim per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 19. und 37. Minute vollstreckte. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Mario Kuhn brachte die Tübingener in ruhiges Fahrwasser, indem er das 4:1 erzielte (65.). Eigentlich waren die Mühlheimer schon geschlagen, als Jakob Gedeon-Göbel das Leder zum 1:5 über die Linie beförderte (67.). Mit einem Doppelwechsel holte Sören Lurz Luca Zepf und Eric Rebholz vom Feld und brachte Fabrice Winter und Max Anders ins Spiel (69.). Schlussendlich reklamierte der SSC Tübingen einen Sieg in der Fremde für sich und wies den VfL Mühlheim mit 5:1 in die Schranken.
Kurz vor dem Ende des Fußballjahres rangieren die Mühlheimer knapp im gesicherten Bereich. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der VfL auf insgesamt nur fünf Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Große Sorgen wird sich Steven Trevallion um die Defensive machen. Schon 76 Gegentore kassierten die Tübingener. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Mit drei Punkten im Gepäck verließen die Gäste die Abstiegsplätze und nehmen jetzt den zwölften Tabellenplatz ein. Die Stärke des SSC Tübingen liegt in der Offensive – mit insgesamt 60 erzielten Treffern. Die Tübingener bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt zehn Siege, ein Unentschieden und 18 Pleiten.
Der VfL Mühlheim hat das nächste Spiel erst in zwei Wochen, am 30.05.2026 gegen den SV Seedorf. Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen des SSC Tübingen mit den Blau-Weißen.