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Kreisliga A Gütersloh: TuS Westf. Neuenkirchen – Aramäer Rheda-Wiedenbrück, 7:4 (3:1), Rietberg
Die Aramäer kehrten vom Auswärtsspiel gegen die Westfalia mit leeren Händen zurück. Am Ende hieß es 4:7. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte der TuS Westf. Neuenkirchen den maximalen Ertrag. Beide Mannschaften hatten sich im Hinspiel ein enges Match geliefert, das Aramäer Rheda-Wiedenbrück am Ende mit 3:2 gewonnen hatte.
Rheda-Wiedenbrück geriet schon in der achten Minute in Rückstand, als Pit Gerrit Gieseker das schnelle 1:0 für die Westfalia erzielte. Tuncay Dündar traf zum 1:1 zugunsten der Aramäer (31.). Luis Oesterschlink machte in der 32. Minute das 2:1 des TuS Westf. Neuenkirchen perfekt. Der TuS baute die Führung in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs aus, als Marco Daberkow in der 47. Minute traf. Mit der Führung für die Mannschaft von Helge Bittner ging es in die Kabine. Eigentor in der 46. Minute: Pechvogel Alexander Mersch beförderte den Ball ins eigene Tor und brachte damit Aramäer Rheda-Wiedenbrück den 2:3-Anschluss. Doppelpack für die Westfalia: Nach seinem zweiten Tor (61.) markierte Oesterschlink wenig später seinen dritten Treffer (64.). Erik Bienek schoss die Kugel zum 3:5 für die Aramäer über die Linie (64.). Mit einem Doppelwechsel holte Manuel Aslan Joel Aciz und Isa Tastekin vom Feld und brachte Patryk Masiakowski und Lukas Suchy ins Spiel (70.). In der 86. Minute verwandelte Oesterschlink einen Elfmeter zum 6:3 für den TuS Westf. Neuenkirchen. Mit dem zweiten Treffer von Bienek rückte Aramäer Rheda-Wiedenbrück wieder ein wenig an die Westfalia heran (90.). Oesterschlink führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 7:4 war er schon das fünfte Mal an diesem Tag erfolgreich (98.). Am Schluss siegte der TuS Westf. Neuenkirchen gegen die Aramäer.
Bei der Westfalia präsentierte sich die Abwehr angesichts 66 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (71). Kurz vor Ende der Spielzeit nimmt das Heimteam eine Position im unteren Tabellenmittelfeld ein. Der TuS Westf. Neuenkirchen beendete die Serie von vier Spielen ohne Sieg.
Aramäer Rheda-Wiedenbrück muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Kurz vor dem Saisonende heißt die Realität der Gäste unteres Mittelfeld. Nun mussten sich die Aramäer schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die neun Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Freitag, den 22.05.2026 tritt die Westfalia bei VfL Rheda an (19:30 Uhr), drei Tage später (15:15 Uhr) muss Aramäer Rheda-Wiedenbrück seine Hausaufgaben auf heimischem Terrain gegen Germania Westerwiehe erledigen.