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Bezirksliga Hannover Staffel 2: SG Blaues Wunder – TSV Kirchrode, 7:2 (3:1), Hannover
Die SG Blaues Wunder zog TSV Kirchrode das Fell über die Ohren: 2:7 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Mannschaft von Dominik Standke. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die SG wurde der Favoritenrolle gerecht.
Benett-Luca Bohm brachte Blaues Wunder in der siebten Spielminute in Führung. Für das erste Tor von TSV Kirchrode war Abdul Wahid Orya verantwortlich, der in der 32. Minute das 1:1 besorgte. Der Treffer zum 2:1 sicherte der SG Blaues Wunder nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Bohm in diesem Spiel (37.). Kurz vor dem Seitenwechsel legte Alp Arslan-Melikhan Avsar das 3:1 nach (40.). Mit der Führung für die SG ging es in die Kabine. Mit einem Wechsel – Moritz Bergmann kam für Orya – startete TSV Kirchrode in Durchgang zwei. Mit dem 4:1 durch Avsar schien die Partie bereits in der 47. Minute mit der SG Blaues Wunder einen sicheren Sieger zu haben. Oleksandr Polishchuk beförderte das Leder zum 2:4 von TSV Kirchrode über die Linie (67.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Leon Erler, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Jakob Herrmann und Jean-Junior Aziamble kamen für Marlon Bernhardt und Johannes Huber ins Spiel (70.). Die SG drehte auf, Avsar (81.), Herrmann (85.) und Lenn Kreze (89.) markierten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 7:2 und ließen TSV Kirchrode dabei ziemlich alt aussehen. Letztlich nahm TSV Kirchrode im Kellerduell bei der SG Blaues Wunder eine bittere Niederlage hin.
Die SG machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem 13. Platz. Die Heimmannschaft bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt neun Siege, sechs Unentschieden und 15 Pleiten.
TSV Kirchrode muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach 28 absolvierten Begegnungen nehmen die Gäste den 16. Platz in der Tabelle ein. In der Verteidigung von TSV Kirchrode stimmt es ganz und gar nicht: 83 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich TSV Kirchrode schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und acht Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei TSV Kirchrode etwas bescheiden daher. Lediglich einen Punkt ergatterte TSV Kirchrode.
In zwei Wochen trifft die SG Blaues Wunder auf den nächsten Prüfstein, wenn man am 31.05.2026 bei FC Lehrte antritt. Am Donnerstag muss TSV Kirchrode vor heimischer Kulisse gegen den TuS Davenstedt ran.