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KK 06: Lorbeer 3. – Condor 4, 7:2 (4:1), Hamburg
Lorbeer 3. erteilte Condor 4. eine Lehrstunde: 7:2 hieß es am Ende für Lorbeer 3. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Lorbeer 3. wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel fand nach umkämpften 90 Minuten mit der Mannschaft von Pawan G C einen knappen 4:3-Sieger.
Der Gastgeber erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Sanitya Prajapati traf in der vierten Minute zur frühen Führung. In der 19. Minute erzielte Fabian Langen das 1:1 für Condor 4. Der Treffer zum 2:1 sicherte Lorbeer 3. nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Prajapati in diesem Spiel (25.). Nach nur 26 Minuten verließ Pascal Schwarz von Condor 4. das Feld, Johann Laurence Büscher kam in die Partie. Roshan Thapa erhöhte den Vorsprung von Lorbeer 3. nach 32 Minuten auf 3:1. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Prajapati schnürte einen Doppelpack (47./57.), sodass Lorbeer 3. fortan mit 5:1 führte. Lorbeer 3. dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Anstelle von Tobias Wagner war nach Wiederbeginn Tim Oliver Petersen für Condor 4. im Spiel. In der Pause stellte Lorbeer 3. personell um: Per Doppelwechsel kamen Suman Kafle und Bishnu Giri auf den Platz und ersetzten Reagon Karki und Subhasmith Thapa. Langen versenkte den Ball in der 64. Minute im Netz von Lorbeer 3. Zwei schnelle Treffer von Prajapati (80.) und Roshan Thapa (86.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten von Lorbeer 3. Hartmut Lindstädt pfiff schließlich das Spiel ab, in dem Lorbeer 3. bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Lorbeer 3. muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als fünf Gegentreffer pro Spiel. Die drei Punkte brachten für Lorbeer 3. keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Die Defensive von Lorbeer 3. muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 123-mal war dies der Fall. Lorbeer 3. bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, ein Unentschieden und 15 Pleiten. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für Lorbeer 3, sodass man lediglich vier Punkte holte.
Die Defizite in der Verteidigung sind bei Condor 4. klar erkennbar, sodass bereits 134 Gegentreffer hingenommen werden mussten. Nach der empfindlichen Schlappe steckt das Team von Kjell Maarten Eildermann weiter im Schlamassel. Mit nun schon 18 Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Schlusslichts alles andere als positiv. Die schmerzliche Phase des Gasts dauert an. Bereits zum fünften Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.
Lorbeer 3. tritt am kommenden Sonntag bei Polonia 3. an, Condor 4. empfängt am selben Tag SC FU 1.