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BORN Senf Kreisoberliga: ESV Lok Erfurt I – SG SV Empor Buttstädt, 1:6 (1:0), Erfurt
Der SG SV Empor Buttstädt drehte einen 0:1-Pausenrückstand und ließ der ESV Lok Erfurt I am Ende mit 6:1 keine Chance. Der SG SV Empor Buttstädt hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Das Hinspiel war in einem 1:1-Remis geendet und damit ohne einen Sieger geblieben.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Sascha Wirthwein von SG SV Empor Buttstädt, der in der sechsten Minute vom Platz musste und von Oliver Knof ersetzt wurde. Nach nur 29 Minuten verließ Carlo Müller von der ESV Lok Erfurt I das Feld, Erik Tonkel kam in die Partie. Fabrice Borris brachte den SG SV Empor Buttstädt in der 38. Minute ins Hintertreffen. Zur Pause wusste die ESV Lok Erfurt I eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Julian Rockel schockte das Team von Trainer Mirko Spangenberg und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für den SG SV Empor Buttstädt (47./51.). Der SG SV Empor Buttstädt baute die Führung im weiteren Verlauf aus. Robin Engel (55.), Rockel (61.) und Ronny Mueller (73.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. Paul Pfaffendorf machte dem Gegner mit seinem Treffer in der 75. Minute endgültig den Garaus und sorgte vor 65 Zuschauern dafür, dass die Elf von Thomas Steiner die drei Punkte einfuhr. Der Spitzenreiter überrannte die ESV Lok Erfurt I förmlich mit sechs Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
In der Tabelle liegt die ESV Lok Erfurt I nach der Pleite weiter auf dem zehnten Rang. Mit 63 Toren fing sich der Gastgeber die meisten Gegentore in der BORN Senf Kreisoberliga ein. Die ESV Lok Erfurt I kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf 14 summiert. Ansonsten stehen noch sechs Siege und zwei Unentschieden in der Bilanz.
Die errungenen drei Zähler gingen für den SG SV Empor Buttstädt einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Dass die Abwehr ein gut funktionierender Mannschaftsteil der Gäste ist, zeigt sich daran, dass sie bislang nur 23 Gegentore zugelassen hat. Nur viermal gab sich der SG SV Empor Buttstädt bisher geschlagen.
Die Defensivleistung der ESV Lok Erfurt I lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SG SV Empor Buttstädt offenbarte die ESV Lok Erfurt I eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte die ESV Lok Erfurt I die fünfte Pleite am Stück. Seit fünf Begegnungen hat der SG SV Empor Buttstädt das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Die nächste Bewährungsprobe steht für die ESV Lok Erfurt I am 31.05.2026 (15:00 Uhr) an, wenn man zu SG SC 1910 Vieselbach I reist. Tags zuvor begrüßt der SG SV Empor Buttstädt den VfB GW 1990 Erfurt I vor heimischem Publikum. Anstoß ist um 15:00 Uhr.