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Herren A-Klasse Mainz-Bingen: 1. FC Schwabsburg – TSV Wackernheim, 5:2 (2:1), Nierstein
Gegen den 1. FC Schwabsburg holte sich der TSV Wackernheim eine 2:5-Schlappe ab. Der 1. FC Schwabsburg erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Beide Mannschaften hatten sich im Hinspiel ein enges Match geliefert, das der TSV Wackernheim am Ende mit 4:3 gewonnen hatte.
Dominic Böhm musste nach nur 19 Minuten vom Platz, für ihn spielte Eric Breitbach weiter. 96 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den 1. FC Schwabsburg schlägt – bejubelten in der 29. Minute den Treffer von Justin-Lee Grimes zum 1:0. In der 30. Minute brachte Dominik Wolf das Netz für die Elf von Dennis Bingenheimer zum Zappeln. Ehe der Schiedsrichter Heiko Müller die Protagonisten zur Pause bat, traf David Simeon Tjard Prüfer zum 1:2 zugunsten des TSV Wackernheim (40.). Ein Tor auf Seiten des 1. FC Schwabsburg machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. In der 58. Minute erzielte Marc Linero Marczalek das 2:2 für den TSV Wackernheim. In der 66. Minute stellte das Team von Trainer Leon Hill personell um: Per Doppelwechsel kamen Nick Warzel und Florian Rapp auf den Platz und ersetzten Linero Marczalek und Jakob Leander Peters. Der 1. FC Schwabsburg drückte aufs Tempo und brachte sich durch Treffer von Eric Galinski (69.), Nikolai Wright (86.) und Justin David Mccoy (92.) auf die Siegerstraße. Bei TSV Wackernheim ging in der 81. Minute der etatmäßige Keeper Michael Klumb raus, für ihn kam Rene Blum. Letzten Endes holte der 1. FC Schwabsburg gegen den Gast drei Zähler.
Trotz des Sieges bleibt der 1. FC Schwabsburg auf Platz vier. Die Angriffsreihe der Heimmannschaft lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 85 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. In den letzten fünf Begegnungen holte der 1. FC Schwabsburg insgesamt nur sieben Zähler.
Der TSV Wackernheim muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Kurz vor Saisonende belegt der TSV Wackernheim mit 40 Punkten den siebten Tabellenplatz. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei TSV Wackernheim noch ausbaufähig. Nur vier von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Nächster Prüfstein für den 1. FC Schwabsburg ist auf gegnerischer Anlage SV Ober Olm (Sonntag, 13:00 Uhr). Der TSV Wackernheim misst sich am gleichen Tag mit dem VfL Frei-Weinheim.