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Frauen Kreisliga Süd: SSC Hagen Ahrensburg 2 – SG Viktoria/LSC, 6:0 (4:0), Rethwisch
SG Viktoria/LSC hat den Start ins neue Fußballjahr nach sechs Misserfolgen am Stück in den Sand gesetzt. Diesmal musste eine 0:6-Niederlage gegen SSC Hagen Ahrensburg 2 verdaut werden. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht.
Ein lupenreiner Hattrick! Dieses Kunststück gelang Jeana Luna Fleischer mit den Treffern (3./19./38.) zum 3:0 für SSC Hagen Ahrensburg 2. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Nico Schmidt, der noch im ersten Durchgang Marieke Pieper für Annette Mentz brachte (25.). Fleischer führte ihr Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 4:0 war sie schon das vierte Mal an diesem Tag erfolgreich (39.). SSC Hagen Ahrensburg 2 gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Das Team von Coach David Sörensen kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Svea Aßmann, Annina Peters und Charlotte Schütt standen jetzt Sarah Charlotte Sowa, Leonie Höppner und Levke Marta Bertram auf dem Platz. Fleischer überwand die gegnerische Schlussfrau zum 5:0 für die Gastgeber (83.). Nele Kroker besorgte in der Schlussphase schließlich den sechsten Treffer für SSC Hagen Ahrensburg 2 (89.). Schlussendlich setzte sich SSC Hagen Ahrensburg 2 mit sechs Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Bei SSC Hagen Ahrensburg 2 präsentierte sich die Abwehr angesichts 20 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (18). Im letzten Hinrundenspiel errang SSC Hagen Ahrensburg 2 drei Zähler und weist als Tabellendritter nun insgesamt 15 Punkte auf. Fünf Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz von SSC Hagen Ahrensburg 2.
Mit 20 Gegentreffern hat SG Viktoria/LSC schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur drei Tore. Das heißt, das Schlusslicht musste durchschnittlich 3,33 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Um den Klassenerhalt zu realisieren, müssen die Gäste in der Rückrunde zwingend Boden gutmachen. SG Viktoria/LSC muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Frauen Kreisliga Süd markierte weniger Treffer als SG Viktoria/LSC.
In den letzten fünf Begegnungen holte SSC Hagen Ahrensburg 2 insgesamt nur sechs Zähler.
Am kommenden Sonntag trifft SSC Hagen Ahrensburg 2 auf SG Dornbreite Moisling (11:00 Uhr), SG Viktoria/LSC reist zu TSV Siems (14:00 Uhr).