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Kreisliga A 2, Res: SV Kerkingen – SV Jagstzell, 0:6 (0:3), Bopfingen
SV Jagstzell brannte am Samstag in Bopfingen ein Fußball-Feuerwerk ab und siegte 6:0. SV Jagstzell setzte sich standesgemäß gegen SV Kerkingen durch. Im Hinspiel hatte SV Jagstzell keinen Zweifel an der eigenen Klasse aufkommen lassen und das Duell mit 4:1 gewonnen.
Für das 1:0 und 2:0 war Finn Graule verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (20./32.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Markus Straubmüller, der noch im ersten Durchgang Philipp Moninger für Ralph Hollndonner brachte (38.). Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (44.) schoss Philipp Soiné einen weiteren Treffer für SV Jagstzell. Zur Halbzeit blickte das Team von Trainer Darko Saveski auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. In der Pause stellte Darko Saveski um und schickte in einem Doppelwechsel Albijon Morina und Sebastian Walter für Felix Riethmüller und Mihail Stojkoski auf den Rasen. In der 62. Minute legte Morina zum 4:0 zugunsten von SV Jagstzell nach. Simon Wiedenhöfer schraubte das Ergebnis in der 68. Minute mit dem 5:0 für den Gast in die Höhe. Markus Straubmüller wollte SV Kerkingen zu einem Ruck bewegen und so sollten Alexander Bühlmeyer und Fabian Schwarz eingewechselt für Stefan Geis und Christopher Adelmann neue Impulse setzen (70.). Ehe der Abpfiff ertönte, war es Morina, der das 6:0 aus Sicht von SV Jagstzell perfekt machte (88.). Am Ende fuhr SV Jagstzell einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte SV Jagstzell bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man SV Kerkingen in Grund und Boden spielte.
Die deutliche Niederlage verschärft die Situation von SV Kerkingen immens. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Schlusslichts im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 85 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Kreisliga A 2, Res. Nun musste sich das Heimteam schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die schmerzliche Phase von SV Kerkingen dauert an. Bereits zum dritten Mal in Folge verließ man am Samstag das Feld als Verlierer.
Die drei Punkte brachten für SV Jagstzell keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. SV Jagstzell kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
Die Defensivleistung von SV Kerkingen lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen SV Jagstzell offenbarte SV Kerkingen eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am nächsten Sonntag (13:00 Uhr) reist SV Kerkingen zu SC Unterschneidheim, gleichzeitig begrüßt SV Jagstzell die Zweitvertretung von TSV Westhausen auf heimischer Anlage.