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Bfv-Kreisliga Heidelberg: SpVgg Baiertal – VfB 1914 Leimen, 0:6 (0:2), Wiesloch
Der VfB 1914 Leimen feierte am Samstag in Wiesloch einen 6:0-Kantersieg. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten der Leimener. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Der VfB hatte im Hinspiel an der eigenen Vormachtstellung keinerlei Zweifel aufkommen lassen und sich klar mit 9:1 durchgesetzt.
Nach nur 25 Minuten verließ Paul Steinherr von der SpVgg Baiertal das Feld, Luca Quenzer kam in die Partie. Eloy Allimadi beförderte das Leder zum 1:0 des VfB 1914 Leimen in die Maschen (27.). In der 38. Minute erhöhte Felix Viktor Dipper auf 2:0 für die Mannschaft von Trainer Manuel Wengert. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Die Leimener konnten mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Ligaprimus. Leonhard Bouchetob ersetzte Julius Michel, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Für ruhige Verhältnisse sorgte Allimadi, als er das 3:0 für die Gäste besorgte (47.). Manuel Wengert setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Lukas Gischke und Marvin Haase auf den Platz (60.). Mert Degirmenci baute den Vorsprung des VfB 1914 Leimen in der 62. Minute aus. Allimadi gelang ein Doppelpack (63./76.), mit dem er das Ergebnis auf 6:0 hochschraubte. Mit Degirmenci und Atakan Cakir nahm Manuel Wengert in der 66. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Dennis Peter Litvinec und Niklas Trautmann. Die Leimener überrannten die SpVgg förmlich mit sechs Toren und fahren so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
Die SpVgg Baiertal steht mit 15 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Insbesondere an vorderster Front liegt bei Baiertal das Problem. Erst 47 Treffer markierte die Elf von Trainer Maier Christoph – kein Team der bfv-Kreisliga Heidelberg ist schlechter. In den letzten fünf Begegnungen holte die SpVgg Baiertal insgesamt nur drei Zähler.
Nach 29 Spieltagen und nur vier Niederlagen stehen für den VfB 1914 Leimen 73 Zähler zu Buche. Der Defensivverbund der Leimener ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 26 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. Elf Spiele währt bereits die Serie, in der der VfB 1914 Leimen ungeschlagen ist.
Nächster Prüfstein für die SpVgg ist auf gegnerischer Anlage VfB Rauenberg (Samstag, 17:00 Uhr). Die Leimener messen sich am gleichen Tag mit SG Dielheim.