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Landesliga Nord: FC Stahl Aken – Germania Wernigerode, 4:2 (2:1), Aken (Elbe)
FC Stahl Aken gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und siegte mit 4:2 gegen Germania Wernigerode. FC Stahl Aken erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Im Hinspiel waren beide Teams mit einem 2:2-Remis auseinandergegangen.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 38 Zuschauern bereits flott zur Sache. Jennifer Wesemann stellte die Führung von FC Stahl Aken her (9.). Jona-Sophie Schubert musste nach nur 16 Minuten vom Platz, für sie spielte Sophia Dehne weiter. Gleich drei Wechsel nahm FC Stahl Aken in der 24. Minute vor. Franziska Jesiolkowski, Sandra Hermann und Angelina Degen verließen das Feld für Shannon Sophie Lassanske, Sophia Thiele und Franziska Raschke. Sophia-Anneliese Weber, die von der Bank für Natalie Rönnecke kam, sollte für neue Impulse bei Germania Wernigerode sorgen (30.). Ehe der Referee Franz Deutschbein die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Sophie Spielau zum 2:0 zugunsten von FC Stahl Aken (40.). Ehe es in die Kabinen ging, markierte Vanessa Oels das 1:2 für Germania Wernigerode (44.). Die Pausenführung von FC Stahl Aken fiel knapp aus. Mit dem Tor zum 3:1 steuerte Spielau bereits ihren zweiten Treffer an diesem Tag bei (56.). Lassanske überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:1 für FC Stahl Aken (63.). Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Weber für einen Treffer sorgte (92.). Am Ende stand FC Stahl Aken als Sieger da und behielt die drei Punkte verdient zu Hause.
Die Mannschaft von Coach Pascal Bönecke rief diese Saison immer wieder gute Leistungen ab und belohnte sich am Ende mit dem zweiten Tabellenplatz. Damit dürfte das Heimteam in der nächsten Spielzeit oben ein Wort mitreden wollen. FC Stahl Aken schoss mit 71 die meisten Tore in dieser Saison und stellte damit die beste Offensive der Landesliga Nord. Im gesamten Saisonverlauf holte FC Stahl Aken zehn Siege und zwei Remis und musste nur drei Niederlagen hinnehmen. Mit einem tollen Saisonendspurt zeigte FC Stahl Aken, dass man sich die Platzierung klar verdient. So lautet die Bilanz der letzten fünf Spiele 13 Punkte.
Große Sorgen wird sich Marc Brandt um die Defensive machen. Schon 40 Gegentore kassierte Germania Wernigerode. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Der Gast steht nach allen Spielen auf Platz vier und befindet sich damit im unteren Mittelfeld. Zum Saisonabschluss weist Germania Wernigerode lediglich fünf Siege vor, denen ein Remis und sieben Niederlagen gegenüberstehen. Die Lage von Germania Wernigerode bleibt angespannt. Gegen FC Stahl Aken musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Germania Wernigerode hat nächste Woche FSV Saxonia Tangermünde zu Gast.