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EnBW-Oberliga A-Junioren BaWü Rückrunde: Bahlinger SC – VfR Aalen, 6:3 (3:2), Bahlingen am Kaiserstuhl
Auf VfR Aalen erhöht sich der Druck, nach der 3:6-Niederlage im Kellerduell gegen Bahlinger SC. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte Bahlinger SC den maximalen Ertrag.
Für den Führungstreffer von VfR Aalen zeichnete Hannes Schneider verantwortlich (33.). Aus der Ruhe ließ sich Bahlinger SC nicht bringen. Maxence Costes erzielte wenig später den Ausgleich (39.). Ausgerechnet zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Nico Gäßler für das Team von Mohamed Ali Gasmi zur Führung (45.). Kurz darauf traf Ethan Lilian Sittler in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs für die Gastgeber zum 3:1 (47.). Meiko Honigmann schlug doppelt zu und glich damit für VfR Aalen aus (49./46.). Ein Tor auf Seiten von Bahlinger SC machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Bahlinger SC drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Ivano Mrkonjic (47.), Sittler (50.) und Gäßler (58.) machten VfR Aalen den Garaus. Bei Bahlinger SC ging in der 77. Minute der etatmäßige Keeper Luca Volk raus, für ihn kam Luca Bickel. Schließlich erlitt VfR Aalen im direkten Aufeinandertreffen mit dem Abstiegskonkurrenten eine deutliche Niederlage.
Bahlinger SC muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als fünf Gegentreffer pro Spiel. Bahlinger SC muss in der Rückrunde zur großen Aufholjagd blasen, wenn der Klassenerhalt erreicht werden soll. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von Bahlinger SC liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 56 Gegentreffer fing. Bahlinger SC bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, ein Unentschieden und fünf Pleiten. Bahlinger SC erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien neun Zähler.
VfR Aalen ist nach zehn absolvierten Spielen Tabellenletzter. Die Elf von Olaf Saur schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 53 Gegentore verdauen musste. Nun mussten sich die Gäste schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem vierten Spiel in Folge ohne Dreier verliert VfR Aalen im Klassement weiter an Boden.