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Landesliga 3: SSC Tübingen – SV Seedorf, 0:5 (0:4), Tübingen
Der SV Seedorf erteilte dem SSC Tübingen eine Lehrstunde: 5:0 hieß es am Ende für die Blau-Weißen. Die Tübingener hatten im Hinspiel an der eigenen Vormachtstellung keinerlei Zweifel aufkommen lassen und sich klar mit 4:0 durchgesetzt.
Der SV Seedorf erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 200 Zuschauern durch Timmy Haag bereits nach drei Minuten in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde Ramon Peter zum Unglücksraben und traf ins eigene Tor (43.). Wenige Momente vor dem Seitenwechsel war Laurin Huss mit dem 3:0 für die Blau-Weißen zur Stelle (45.). Die Seedorfer bauten die Führung aus, indem Elia Fehrenbacher zwei Treffer nachlegte (48./84.). Zur Halbzeit blickte die Elf von Trainer Emanuele Ingrao auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Haissam Chaaban setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Diego Lupo und Benjamin Schmid auf den Platz (71.). Letztlich hat der SSC Tübingen den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, den SV Seedorf, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Durch diese Niederlage fielen die Tübingener in die Abstiegszone auf Platz 13. In der Verteidigung des SSC stimmt es ganz und gar nicht: 81 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Das Heimteam musste sich nun schon 19-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SSC Tübingen insgesamt auch nur zehn Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Mit drei Punkten im Gepäck verließen die Blau-Weißen die Abstiegsplätze und nehmen jetzt den zwölften Tabellenplatz ein. Die Gäste bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt neun Siege, sieben Unentschieden und 15 Pleiten. Der SV Seedorf beendete die Serie von sechs Spielen ohne Sieg.
Nächsten Samstag (15:30 Uhr) gastieren die Tübingener bei TuS Ergenzingen, die Blau-Weißen empfangen zeitgleich den VfL Mühlheim.