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Herren Bezirksliga Nahe: TSG Planig – VfL Rüdesheim, 11:1 (5:0), Bad Kreuznach
Die TSG Planig beendete die Saison mit einem Paukenschlag und schickte den VfL Rüdesheim mit einem vernichtenden 11:1 vom Platz. Als Favorit rein – als Sieger raus. Die TSG Planig hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel hatte der VfL Rüdesheim keinerlei Probleme mit der Elf von Coach Christoph Schenk gehabt und einen 5:2-Erfolg verbucht.
Yunus Ceyhan besorgte vor 60 Zuschauern das 1:0 für die TSG Planig. Noel Kevin Schywalski trug sich in der 26. Spielminute in die Torschützenliste ein. Burak Tasci legte in der 30. Minute zum 3:0 für die TSG Planig nach. Für den nächsten Erfolgsmoment des Gastgebers sorgte Schywalski (34.), ehe Dennis Mastel das 5:0 markierte (45.). Dem VfL Rüdesheim gelang in der ersten Halbzeit gar nichts, sodass man zur Pause weit hinter der TSG Planig zurück lag. Mastel gelang ein Doppelpack (50./60.), mit dem er das Ergebnis auf 7:0 hochschraubte. Enes Aliriza Hepsenli erzielte in der 63. Minute den Ehrentreffer für den VfL Rüdesheim. Der achte Streich der TSG Planig war Schywalski vorbehalten (67.). Tasci baute den Vorsprung der TSG Planig in der 69. Minute aus. Mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters fuhr die TSG Planig einen exorbitant hohen Sieg ein und der VfL Rüdesheim trat mit einer 1:11-Abfuhr die Heimreise an.
Über weite Strecken der Saison zeigte die TSG Planig große Qualität. Für den Aufstieg reichte es allerdings nicht. Dass die TSG Planig über eine funktionierende Offensivabteilung verfügt, zeigte sich auch beim letzten Aufritt des Fußballjahres. Die TSG Planig erzielte insgesamt 89 Treffer. Für die TSG Planig lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 16 Siegen, sieben Remis und nur sieben Pleiten eindrucksvoll belegt. Die TSG Planig zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte acht Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Der VfL Rüdesheim ist in dieser Spielzeit mit einem blauen Auge davongekommen. Das Team von Coach Baris Yakut schaffte mit Platz zwölf zwar den Klassenerhalt, insgesamt enttäuschte man jedoch. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei Gast wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 82 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Die Saisonausbeute des VfL Rüdesheim ist mager: Die Bilanz setzt sich aus neun Erfolgen, sechs Remis und 15 Pleiten zusammen. Der VfL Rüdesheim ließ in den letzten fünf Spielen einiges vermissen und sicherte sich nur einmal die Maximalausbeute.