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Herren Bezirksliga Vorderpfalz: Ludwigshafener SC – FV Freinsheim, 7:2 (5:1), Ludwigshafen am Rhein
Der FV Freinsheim wurde der eigenen Favoritenstellung bei Ludwigshafener SC nicht gerecht und verlor deutlich mit 2:7. Die Ludwigshafener haben mit dem Sieg über die Freinsheimer einen Coup gelandet. Der FV Freinsheim hatte den Ludwigshafener SC im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 9:3 gesiegt.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Mohamed Lamine Toure die Ludwigshafener vor 120 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Emmanuel Walu versenkte die Kugel zum 2:0 für den LSC (21.). Toure brachte die Mannschaft von Trainer John Antuna in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (32.). Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Amin Essartaoui Bouagaga seine Chance und schoss das 4:0 (48.) für die Heimmannschaft. Kurz darauf traf Hannes Weibel in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs für die Freinsheimer zum 1:4 (53.). Leon-Luca Krampez baute den Vorsprung des Ludwigshafener SC in der 57. Minute aus. Die Überlegenheit der Ludwigshafener spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Anstelle von Toure war nach Wiederbeginn David Esso für den Ludwigshafener SC im Spiel. Für das 2:5 des FV Freinsheim zeichnete Kevin Klein verantwortlich (52.). Santiago Valente beseitigte mit seinen Toren (65./76.) die letzten Zweifel am Sieg der Ludwigshafener. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Stephan Burkhardt fuhr der Ludwigshafener SC einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Kaum einmal wurde der Ludwigshafener SC den eigenen Erwartungen in dieser Saison gerecht. Am Ende wussten die Ludwigshafener den Abstieg nicht zu verhindern. Während die Ludwigshafener an vorderster Front zu beeindrucken wussten und 64 Treffer markierten, klappte es in der Defensive weniger. 75 Gegentreffer musste der Ludwigshafener SC hinnehmen. Die Saisonausbeute der Ludwigshafener ist mager: Die Bilanz setzt sich aus acht Erfolgen, neun Remis und 13 Pleiten zusammen.
Nachdem die Freinsheimer in diesem Jahr oben mitmischten, will man in der nächsten Saison richtig angreifen. Die Offensive des FVF lieferte in dieser Spielzeit regelmäßig eine überzeugende Vorstellung ab, während es in der Defensive das eine oder andere Mal knirschte. Mit einem Torverhältnis von 72:70 schließt die Elf von Coach Christian Schäfer das Fußballjahr ab. Der Gast steht mit insgesamt 13 Siegen, fünf Remis und zwölf Niederlagen zum Saisonabschluss recht gut da.