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Bezirksliga Staffel 08: TuS Germania Lohauserholz-Daberg – Rot-Weiß Unna, 6:5 (4:3), Hamm
Die Germania und Rot-Weiß lieferten sich ein spannendes Spiel, das 6:5 endete. Der TuS Germania Lohauserholz-Daberg wurde der Favoritenrolle somit gerecht. Durch das 2:2 im Hinspiel war es keinem der beiden Teams gelungen, einen Sieg für sich zu verbuchen.
Daniel Riemer brachte die Rot-Weiß Unna in der 25. Minute ins Hintertreffen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Jannes Krupka den Ausgleich (28.). Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Riemer schnürte einen Doppelpack (31./34.), sodass die Germania fortan mit 3:1 führte. Niclas Beckerling schlug doppelt zu und glich damit für Rot-Weiß aus (37./40.). Als manch einer nur noch auf den Pausenpfiff wartete, schlug der Moment von Joel Pawelczak. In der Nachspielzeit war Pawelczak zur Stelle und markierte den Führungstreffer für den TuS Germania Lohauserholz-Daberg (47.). Der TuS führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Markus Hein von der Rot-Weiß Unna nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Christoph Gnatowski blieb in der Kabine, für ihn kam Florian Kloß. Jetzt erst recht, dachte sich Jan Niklas Grams, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (52.). Innerhalb weniger Minuten trafen Cihan Babuscu (75.) und Nico Joel Reinhard (82.). Damit bewies die Germania nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Das muntere Toreschießen vor 85 Zuschauern fand mit dem Treffer von Niklas Sickmann zum 5:6 in der 90. Minute seine Fortsetzung. Unter dem Strich verbuchte der TuS Germania Lohauserholz-Daberg gegen Rot-Weiß einen 6:5-Sieg.
Das Resultat wirkte sich positiv auf die Tabellenposition der Germania aus und brachte eine Verbesserung auf Platz sechs ein. Das Team von Marko Meller; Daniel Riemer kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
Die Rot-Weiß Unna muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Gegen Ende der Spielzeit weiß Unna die Abstiegsränge hinter sich. Die Gäste bauen die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Am 31.05.2026 reist der TuS Germania Lohauserholz-Daberg zur nächsten Partie zu Kamener SC. Schon am Sonntag ist Rot-Weiß wieder gefordert, wenn VfB Waltrop zu Gast ist.