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Mittelrheinliga: SV Bergisch Gladbach – Sportfreunde 1919 Düren, 7:1 (3:1), Bergisch Gladbach
Die Roten Teufel erteilten den Dürener eine Lehrstunde: 7:1 hieß es am Ende für den SV Bergisch Gladbach. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. Die Roten Teufel enttäuschten die Erwartungen nicht. Im Hinspiel hatten sich beide Seiten wenig geschenkt. Letztlich hatten die Bergisch Gladbacher mit 3:2 gesiegt.
Das Team von Kevin Kruth legte los wie die Feuerwehr und kam vor 100 Zuschauern durch Ole Tillmann in der neunten Minute zum Führungstreffer. Bereits in der 15. Minute erhöhte Tristan Arndt den Vorsprung des Tabellenprimus. Sami Akremi legte in der 21. Minute zum 3:0 für den Gastgeber nach. Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit machte Marcel Reisgies das 1:3 zugunsten der Sportfreunde 1919 Düren (45.). Mit der Führung für den SV Bergisch Gladbach ging es in die Halbzeitpause. Für die Vorentscheidung waren Maik Marquardt (47.) und Ardit Mimini (52.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. In der 52. Minute stellte Marcel Demircan um und schickte in einem Doppelwechsel Tomoya Kitazawa und Hiroto Yamashita für Disimua Brandon Kanzi und Niclas Mandelartz auf den Rasen. Marcel Demircan wollte die Dürener zu einem Ruck bewegen und so sollten Marc Wollersheim und Raiju Obuchi eingewechselt für Dominik Klepgen und Selim Düskün neue Impulse setzen (58.). Soufian Amaadacho glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für die Roten Teufel (65./85.). Mit Tillmann und Marquardt nahm Kevin Kruth in der 68. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Elyas Aydin und Azem Memeti. Schlussendlich verbuchte der SV Bergisch Gladbach gegen die Sportfreunde 1919 Düren einen überzeugenden Heimerfolg.
Nach 28 Spieltagen und nur drei Niederlagen stehen für die Roten Teufel 63 Zähler zu Buche. Die Defensive des SV Bergisch Gladbach (28 Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Mittelrheinliga zu bieten hat.
94 Gegentreffer mussten die Dürener im Verlauf dieser Saison bereits hinnehmen – kein Team kassierte mehr. Kurz vor Saisonende steht die Sportfreunde mit 14 Punkten auf Platz 15. Im Angriff weisen die Gäste deutliche Schwächen auf, was die nur 40 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Nun musste sich die Sportfreunde 1919 Düren schon 22-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Die Dürener stecken nach neun Partien ohne Sieg im Schlamassel, während die Roten Teufel mit aktuell 63 Zählern alle Trümpfe in der Hand haben.
Beide Mannschaften erwartet nur eine kurze Pause. Schon am Sonntag reist der SV Bergisch Gladbach zu FC Wegberg-Beeck, während die Sportfreunde 1919 Düren am selben Tag bei S.C. Fortuna Köln U23 antritt.