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Regionenliga 3: VfL Ulm/Neu-Ulm – SGM Wendlingen-Ötlingen II (Sonntag, 13:00 Uhr)
Beim kommenden Gegner der Reserve von SGM Wendlingen-Ötlingen lief es zuletzt wie am Schnürchen – VfL Ulm/Neu-Ulm wird mit Sicherheit eine knifflige Aufgabe. VfL Ulm/Neu-Ulm gewann das letzte Spiel gegen TSV Hüttlingen mit 4:2 und liegt mit 42 Punkten weit oben in der Tabelle. SGM Wendlingen-Ötlingen II zog gegen SGM Aufhausen/Nellingen am letzten Spieltag mit 1:5 den Kürzeren. Im Hinspiel hatte VfL Ulm/Neu-Ulm einen 6:1-Kantersieg davongetragen.
Erfolgsgarant für das gute Abschneiden des Teams von Enrico Eisenreich ist die funktionierende Defensive, die erst 21 Gegentreffer hinnehmen musste. Der aktuelle Ertrag der Heimmannschaft zusammengefasst: 13-mal die Maximalausbeute, drei Unentschieden und vier Niederlagen. Die letzten Resultate von VfL Ulm/Neu-Ulm konnten sich sehen lassen – zehn Punkte aus fünf Partien.
Insbesondere an vorderster Front liegt bei SGM Wendlingen-Ötlingen II das Problem. Erst 15 Treffer markierte die Mannschaft von Trainer Nina Streicher – kein Team der Regionenliga 3 ist schlechter. Die Bilanz des Schlusslichts nach 20 Begegnungen setzt sich aus einem Erfolg, vier Remis und 15 Pleiten zusammen. Die Gäste entschieden kein einziges der letzten 16 Spiele für sich.
Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft von SGM Wendlingen-Ötlingen II sein: VfL Ulm/Neu-Ulm versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als zweimal das Leder im gegnerischen Netz. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? SGM Wendlingen-Ötlingen II schafft es mit sieben Zählern derzeit nur auf Platz zwölf, während VfL Ulm/Neu-Ulm 35 Punkte mehr vorweist und damit den zweiten Rang einnimmt.
VfL Ulm/Neu-Ulm reitet auf einer Erfolgswelle und verließ den Platz in den letzten drei Spielen als Gewinner. Dagegen siegte SGM Wendlingen-Ötlingen II schon seit 16 Spielen nicht mehr. Daher sollte SGM Wendlingen-Ötlingen II für VfL Ulm/Neu-Ulm in der derzeitigen Form keine große Hürde sein.