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Kreisliga Ost: 1. FC Finowfurt – FSV Lok Eberswalde, 6:0 (4:0), Schorfheide
Der 1. FC Finowfurt fertigte den FSV Lok Eberswalde am Freitag nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 ab. Der 1. FC Finowfurt setzte sich standesgemäß gegen den FSV Lok Eberswalde durch. Das Hinspiel hatte der 1. FC Finowfurt mit 3:0 für sich entschieden.
In Topform präsentierte sich Paul Strunk, der einen lupenreinen Hattrick markierte (12./22./23.) und dem FSV Lok Eberswalde einen schweren Schlag versetzte. Die 181 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Paul Strunk noch einmal zu: 4:0 stand es nun aus Sicht des 1. FC Finowfurt (45.). Zur Halbzeit blickte das Team von Dominic Wilke auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Durch ein Eigentor von Leon Kries verbesserte der Ligaprimus den Spielstand auf 5:0 für sich (54.). In der 64. Minute stellte die Heimmannschaft personell um: Per Doppelwechsel kamen Aidan Wrana und Jan-Leon Kurzhals auf den Platz und ersetzten Stephan Zimmer und Justin Buti. Maximilian Mätzkow besorgte in der Schlussphase schließlich den sechsten Treffer für den 1. FC Finowfurt (76.). Alexander Bogdain wollte den FSV Lok Eberswalde zu einem Ruck bewegen und so sollten Thomas Hagen und Robel Yemane eingewechselt für Jolek Zwicky und Bako Dana Jabar neue Impulse setzen (81.). Frank Breuer pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der 1. FC Finowfurt bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Die errungenen drei Zähler gingen für den 1. FC Finowfurt einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Bei 1. FC Finowfurt greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal 26 Gegentoren stellt der 1. FC Finowfurt die beste Defensive der Kreisliga Ost. Der 1. FC Finowfurt weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von 19 Erfolgen, drei Punkteteilungen und einer Niederlage vor.
Der FSV Lok Eberswalde muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Trotz der Niederlage fiel der Gast in der Tabelle nicht zurück und bleibt damit auf Platz neun. Insbesondere an vorderster Front kommt der FSV Lok Eberswalde nicht zur Entfaltung, sodass nur 43 erzielte Treffer auf das Konto des FSV Lok Eberswalde gehen. Nun musste sich der FSV Lok Eberswalde schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sieben Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Mit insgesamt 54 Zählern befindet sich der 1. FC Finowfurt voll in der Spur. Die Formkurve des FSV Lok Eberswalde dagegen zeigt nach unten.
Am Samstag muss der 1. FC Finowfurt bei der Reserve von SpG Britz II /Liepe ran, zeitgleich wird der FSV Lok Eberswalde von der Zweitvertretung von FSV Schorfheide Joachimsthal in Empfang genommen.