Das Beste zum Schluss: Wittenbrink erzielt Remis in der Nachspielzeit
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Bezirksliga Staffel 07: SV Herbern – SG Sendenhorst, 2:2 (1:0), Ascheberg
Nach Ablauf der Spielzeit trennten sich der SV Herbern und die SG Sendenhorst mit 2:2. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis. Das Hinspiel war ein spannender Fight gewesen, in dem die SG gegen den SV Herbern mit einem knappen 3:2 triumphiert hatte.
285 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den SV Herbern schlägt – bejubelten in der 13. Minute den Treffer von Daniel Krüger zum 1:0. Nach nur 28 Minuten verließ Ole Winges von der SG Sendenhorst das Feld, Maik Krause kam in die Partie. Zur Pause reklamierte der SV Herbern eine knappe Führung für sich. Andrea Balderi von der SG nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Damir Hodzic blieb in der Kabine, für ihn kam Asad Salkovic. Nicolas Rosendahl schoss für Sendenhorst in der 83. Minute das erste Tor. Eine Minute später ging der SV Herbern durch den zweiten Treffer von Krüger in Führung. Das Team von Trainer Johannes Richter schaffte es nicht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit (92.) traf Tim Wittenbrink zum Ausgleich für die SG Sendenhorst. Letztlich gingen der SV Herbern und die SG mit jeweils einem Punkt auseinander.
Trotz eines gewonnenen Punktes fiel der SV Herbern in die Abstiegszone auf Platz 14. Mit vier von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat das Heimteam noch Luft nach oben.
Die SG Sendenhorst muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Gäste beenden die Saison auf Platz elf – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Die Hintermannschaft der SG präsentierte sich in dieser Spielzeit anfällig. 90 Gegentreffer musste die SG Sendenhorst hinnehmen. Deutlich ausbaufähig: Zu dieser Schlussfolgerung gelangen die Fans der SG. Die SG Sendenhorst sammelte im Saisonverlauf gerade einmal acht Siege, sieben Remis und 15 Niederlagen. Die SG musste ohne einen einzigen Dreier in den letzten sechs Spielen eine Talfahrt im Tableau hinnehmen.
Als Nächstes steht für den SV Herbern eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:00 Uhr) geht es gegen den RW Mastholte. Die SG Sendenhorst tritt bereits drei Tage vorher gegen den TuS Viktoria Rietberg an.