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Kreisliga Nord: TSV Rot-Weiß Zerbst II – FSG Elbe-Fläming, 6:1 (3:0), Zerbst/Anhalt
FSG Elbe-Fläming kam gegen die Zweitvertretung von TSV Rot-Weiß Zerbst mit 1:6 unter die Räder. TSV Rot-Weiß Zerbst II setzte sich standesgemäß gegen FSG Elbe-Fläming durch. Im Hinspiel hatte TSV Rot-Weiß Zerbst II drei Punkte aus Walternienburg entführt mit einem 4:0-Sieg.
Für das erste Tor der Elf von Coach Holger Rommel war Tamas Berkeci verantwortlich, der in der 20. Minute das 1:0 besorgte. In der 35. Minute verwandelte Toni Rommel vor 33 Zuschauern einen Elfmeter zum 2:0 für den Gastgeber. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (45.) baute Toni Luis Albrecht die Führung von TSV Rot-Weiß Zerbst II aus. TSV Rot-Weiß Zerbst II gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Mit einem Doppelwechsel wollte FSG Elbe-Fläming frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Johannes Handwerker Felix Neuhaus und Rick Sziedat für Maurice Rose und Maximilian Wolf auf den Platz (60.). Für den nächsten Erfolgsmoment von TSV Rot-Weiß Zerbst II sorgte Berkeci (63.), ehe Florian Wernicke das 5:0 markierte (77.). Mit Moritz Specht und Hans Julius Koch nahm Holger Rommel in der 78. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Hannes Dieckmann und Stefan Schröder. FSG Elbe-Fläming kam kurz vor dem Ende durch Neuhaus zum Ehrentreffer (86.). Ehe der Abpfiff ertönte, war es Schröder, der das 6:1 aus Sicht von TSV Rot-Weiß Zerbst II perfekt machte (90.). Ein unheimlich starker Auftritt ermöglichte TSV Rot-Weiß Zerbst II am Samstag trotz Unterzahl einen ungefährdeten Erfolg gegen FSG Elbe-Fläming.
Trotz des Sieges bleibt TSV Rot-Weiß Zerbst II auf Platz vier. Offensiv konnte TSV Rot-Weiß Zerbst II in der Kreisliga Nord kaum jemand das Wasser reichen, was die 63 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. TSV Rot-Weiß Zerbst II kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
FSG Elbe-Fläming muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Kurz vor Saisonende besetzt der Gast mit neun Punkten den elften Tabellenplatz. Insbesondere an vorderster Front kommt FSG Elbe-Fläming nicht zur Entfaltung, sodass nur 23 erzielte Treffer auf das Konto von FSG Elbe-Fläming gehen. FSG Elbe-Fläming wartet schon seit 14 Spielen auf einen Sieg.
Nächsten Sonntag (14:00 Uhr) gastiert TSV Rot-Weiß Zerbst II bei SC Vorfläming Nedlitz, FSG Elbe-Fläming empfängt zeitgleich die Reserve von SV Germania 08 Roßlau.