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Landesklasse Süd: SV Germania Peickwitz – SC Spremberg 1896, 3:1 (1:1), Senftenberg
In der Auswärtspartie gegen den SV Germania Peickwitz ging der SC Spremberg 1896 erfolglos mit 1:3 vom Platz. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich der SV Germania Peickwitz die Nase vorn.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Amir Bassal sein Team in der 16. Minute. Noch bevor der erste Durchgang abgelaufen war, traf Samy Dankhoff vor 102 Zuschauern ins Netz. Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Clemens Amsel schnürte einen Doppelpack (58./93.), sodass der SV Germania Peickwitz fortan mit 3:1 führte. Im Endeffekt kassierte der SC Spremberg 1896 gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf eine schmerzliche Niederlage.
Der SV Germania Peickwitz hat 16 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang 16. Mit erschreckenden 93 Gegentoren stellt das Team von Coach Ingo Amsel die schlechteste Abwehr der Liga. Der Gastgeber bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, vier Unentschieden und 20 Pleiten. Nach 14 Spielen ohne Sieg bejubelte der SV Germania Peickwitz endlich wieder einmal drei Punkte.
Durch diese Niederlage fiel der SC Spremberg 1896 in die Abstiegszone auf Platz 15. Wo bei der Mannschaft von Michael Thiele der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 40 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Mit nun schon 18 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und vier Unentschieden sind die Aussichten der Gäste alles andere als positiv. Der SC Spremberg 1896 musste ohne einen einzigen Dreier in den letzten fünf Spielen eine Talfahrt im Tableau hinnehmen.
Nächsten Samstag (15:00 Uhr) gastiert der SV Germania Peickwitz bei der SG Friedersdorf, der SC Spremberg 1896 empfängt zeitgleich den FC Bad Liebenwerda 08.