Melden von Rechtsverstößen
1. Kreisklasse Ost: 1. FC Finowfurt II – FSV Lok Eberswalde II, 10:2 (4:1), Schorfheide
Ein bombastisches Torspektakel lieferte die Reserve von 1. FC Finowfurt dem heimischen Publikum. Am Ende schickte man die Zweitvertretung von FSV Lok Eberswalde mit einer 10:2-Pleite auf den Heimweg. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: 1. FC Finowfurt II wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel war mit einer 0:4-Klatsche für FSV Lok Eberswalde II geendet.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Conrad Krüger die Mannschaft von Coach Felix Rödl vor 30 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Michael Otto den Ausgleich (15.). Ole Mika Spann war es, der in der 29. Minute das Spielgerät im Gehäuse von FSV Lok Eberswalde II unterbrachte. Maxim Haase (36.) und Franz Lehmann (39.) brachten 1. FC Finowfurt II mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Der dominante Vortrag des Teams von Trainer Maik Wendlandt im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Mit einem Wechsel – Benjamin Hohenberger kam für Toni Blanck – startete FSV Lok Eberswalde II in Durchgang zwei. Anstelle von Steven Walter war nach Wiederbeginn Diego Rosse für 1. FC Finowfurt II im Spiel. Spann glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für das Heimteam (58./67.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Maik Wendlandt, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Luca Tausch und Luca-Niklas Gericke kamen für Lehmann und Haase ins Spiel (65.). Felix Rödl wollte FSV Lok Eberswalde II zu einem Ruck bewegen und so sollten Pavel Olenin und Tillmann Kurth eingewechselt für David Papendick und Jamie Freiholz neue Impulse setzen (68.). Für das 7:1 und 8:1 war Tim Schulz verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (76./77.). Mit Otto und Spann nahm Maik Wendlandt in der 77. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Julian Gießmann und Philipp Gast. Krüger versenkte den Ball in der 79. Minute im Netz von 1. FC Finowfurt II. Mit zwei schnellen Treffern von Gießmann (86.) und Schulz (90.) machte 1. FC Finowfurt II deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Schlussendlich verbuchte 1. FC Finowfurt II gegen FSV Lok Eberswalde II einen überzeugenden Heimerfolg.
Trotz des Sieges bleibt 1. FC Finowfurt II auf Platz vier. Die Angriffsreihe von 1. FC Finowfurt II lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 77 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. 1. FC Finowfurt II ist seit drei Spielen unbezwungen.
FSV Lok Eberswalde II muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Nach 19 absolvierten Begegnungen nehmen die Gäste den neunten Platz in der Tabelle ein. 41:80 – das Torverhältnis von FSV Lok Eberswalde II spricht eine mehr als deutliche Sprache. Nun musste sich FSV Lok Eberswalde II schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
FSV Lok Eberswalde II hat nächste Woche Eberswalder Sportclub II zu Gast.