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Verbandsliga: SV 1890 Westerhausen – SSC Weißenfels, 0:6 (0:3), Thale
SSC Weißenfels fertigte den SV 1890 Westerhausen am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 ab. Damit wurde SSC Weißenfels der Favoritenrolle vollends gerecht. Das Team von Coach Maximilian Oha hatte im Hinspiel mit 3:0 gewonnen.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Justin Puphal den Spitzenreiter vor 104 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Carlo Purrucker schnürte einen Doppelpack (10./40.), sodass die Gäste fortan mit 3:0 führten. Zur Halbzeit blickte SSC Weißenfels auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Mit dem 4:0 durch Timm Koch schien die Partie bereits in der 50. Minute mit SSC Weißenfels einen sicheren Sieger zu haben. In der 64. Minute stellte Garrit Golombek um und schickte in einem Doppelwechsel Emanuel Demirovic und Baris Polatkan für Ayumu Masaka und Andrej Weickert auf den Rasen. Felix Schneider überwand den gegnerischen Schlussmann zum 5:0 für SSC Weißenfels (79.). Koch gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für SSC Weißenfels (88.). Schlussendlich setzte sich SSC Weißenfels mit sechs Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Der SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Gegen Ende der Spielzeit weiß Westerhausen die Abstiegsränge hinter sich. Neun Siege, sechs Remis und zwölf Niederlagen hat die Heimmannschaft momentan auf dem Konto. Der SV 1890 Westerhausen baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Nach 27 Spieltagen und nur fünf Niederlagen stehen für SSC Weißenfels 64 Zähler zu Buche. Bei SSC Weißenfels greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal 24 Gegentoren stellt SSC Weißenfels die beste Defensive der Verbandsliga. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte SSC Weißenfels seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt fünf Spiele ist es her.
Nächsten Freitag (19:00 Uhr) gastiert der SV bei 1. FC Bitterfeld-Wolfen, SSC Weißenfels empfängt zeitgleich den VfB 1906 Sangerhausen.