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Kreisoberliga Jena-Saale-Orla: SV Eintracht Camburg – SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V, 3:1 (2:0), Dornburg-Camburg
Nichts zu holen gab es für den SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. bei SV Eintracht Camburg. Das Team von Michael Zöllner erfreute seine Fans mit einem 3:1. Der SV Eintracht Camburg erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Im Hinspiel hatte das Endresultat 1:1 gelautet.
Mit einem schnellen Doppelpack (32./36.) zum 2:0 schockte William Rudakoff den SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. Mit der Führung für den SV Eintracht Camburg ging es in die Halbzeitpause. Anstelle von Jacob Henkel war nach Wiederbeginn Moritz Tschirner für den SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. im Spiel. Martin Schneider ließ den Anhang des SV Eintracht Camburg unter den 74 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Michael Zöllner, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Maximilian Voigt und Tom Goll kamen für Elias Nieghorn und Max Brandenberger ins Spiel (58.). Mit Rudakoff und Schneider nahm Michael Zöllner in der 66. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Eddy Krause und Markus Böttger. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Niklas Sander für einen Treffer sorgte (92.). Insgesamt reklamierte der SV Eintracht Camburg gegen den SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. einen ungefährdeten Heimerfolg für sich.
Gegen Ende der Spielzeit weiß der SV Eintracht Camburg die Abstiegsränge hinter sich. Mit zehn Siegen und zehn Niederlagen weist das Heimteam eine ausgeglichene Bilanz vor. Folgerichtig steht der SV Eintracht Camburg im Mittelfeld der Tabelle. Der SV Eintracht Camburg kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
Der SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Tabelle liegt die Elf von Trainer Ronny Hoppert nach der Pleite weiter auf dem zwölften Rang. Wo bei den Gästen der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 41 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur neun Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten des SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. alles andere als positiv. In den letzten fünf Partien ließ der SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich vier.
Am kommenden Freitag trifft der SV Eintracht Camburg auf TSV Königshofen, der SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. spielt tags darauf gegen die Zweitvertretung von SG VfR Bad Lobenstein.