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LK - 3: ZLG Atzendorf/Förderstedt – Quedlinburger SV, 4:1 (3:0), Staßfurt
Die Atzendorfer kamen gegen den Quedlinburger SV zu einem klaren 4:1-Erfolg. Auf dem Papier hatte die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich die ZLG Atzendorf/Förderstedt als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Im Hinspiel hatte der SV keinen Zweifel an der eigenen Klasse aufkommen lassen und das Duell mit 4:1 gewonnen.
Justin Hoppmann besorgte vor 85 Zuschauern das 1:0 für die Atzendorfer. Lukas Hengstmann trug sich in der 32. Spielminute in die Torschützenliste ein. Mit dem 3:0 von Milan Camsky für die ZLG Atzendorf/Förderstedt war das Spiel eigentlich schon entschieden (36.). Die ZLG hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. Anstelle von Nico Stertz war nach Wiederbeginn Michel Soyka für den Quedlinburger SV im Spiel. Henning Hamann verkürzte für Quedlinburg später in der 65. Minute auf 1:3. In der Schlussphase nahm Stefan Rock noch einen Doppelwechsel vor. Für Hoppmann und Max Ulze kamen Majid Raschek und Alexander Löbel auf das Feld (75.). Sebastian Tolle stellte schließlich in der 84. Minute den 4:1-Sieg für die Atzendorfer sicher. Letztlich hat der SV den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, die Heimmannschaft, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Mit erschreckenden 86 Gegentoren stellt die ZLG Atzendorf/Förderstedt die schlechteste Abwehr der Liga. Die Atzendorfer bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt sechs Siege, ein Unentschieden und 17 Pleiten. In den letzten fünf Partien rief die ZLG Atzendorf/Förderstedt konsequent Leistung ab und holte neun Punkte.
Insbesondere an vorderster Front kommt das Team von Steffen Morcinek nicht zur Entfaltung, sodass nur 31 erzielte Treffer auf das Konto des Quedlinburger SV gehen. Nun musste sich der Gast schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei SV etwas bescheiden daher. Lediglich drei Punkte ergatterte der Quedlinburger SV.
In der Endphase des Fußballjahres rangierten die Atzendorfer im unteren Mittelfeld. Der SV steht mit 15 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz.
Die ZLG Atzendorf/Förderstedt tritt am kommenden Samstag bei 1.FSV Nienburg an, der Quedlinburger SV empfängt am selben Tag den SC Germ.1993 Kroppenstedt.