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Kreisoberliga: SV Eintracht Lüderitz – Rot-Weiß Arneburg, 2:5 (1:3), Tangerhütte
Der Rot-Weiß Arneburg erreichte einen deutlichen 5:2-Erfolg gegen den SV Eintracht Lüderitz. Keiner der Torhüter beider Mannschaften hatte im Hinspiel hinter sich greifen müssen: Die Partie war 0:0 geendet.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 63 Zuschauern besorgte Kay Diefert bereits in der zweiten Minute die Führung der Elbestädter RWA. Die RWA -Ronnys machten weiter Druck und erhöhten den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Markus Becker (7.). Mit dem 3:0 von Pascal Lemke für das Team von Trainer Norman Hass war das Spiel eigentlich schon entschieden (11.). Marius Eppert musste nach nur 18 Minuten vom Platz, für ihn spielte Jannis Paege weiter. Für das 1:3 des SV Eintracht Lüderitz zeichnete Tyres Monkowski verantwortlich (32.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Lemke baute den Vorsprung des Rot-Weiß Arneburg in der 62. Minute aus. In der 71. Minute stellte der SV Eintracht Lüderitz personell um: Per Doppelwechsel kamen Samuel Naumann und Kevin Tuchen auf den Platz und ersetzten Andy Pielniok und Albert Wolf. Mit dem Treffer zum 2:4 in der 73. Minute machte Monkowski zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu den Elbestädter RWA war jedoch weiterhin groß. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Kian Kilian Heiden für einen Treffer sorgte (94.). Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Danilo Babajew stand der Auswärtsdreier für den Rot-Weiß Arneburg. Man hatte sich gegen den SV Eintracht Lüderitz durchgesetzt.
Nach einer tollen Saison steht der SV Eintracht Lüderitz, kurz vor deren Abschluss, mit 53 Punkten auf dem Aufstiegsplatz. Erfolgsgarant der Elf von Coach Rolf Hartleben ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 95 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Die gute Bilanz des Gastgebers hat einen Dämpfer bekommen. Insgesamt sammelte der SV Eintracht Lüderitz bisher 17 Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen.
Trotz des Sieges bleiben die Elbestädter RWA auf Platz vier. Die Angriffsreihe des Gasts lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 75 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nur viermal gab sich der Rot-Weiß Arneburg bisher geschlagen. Seit sieben Begegnungen haben die Elbestädter RWA das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Am Samstag muss der SV Eintracht Lüderitz bei der Zweitvertretung von Osterburger FC ran, zeitgleich wird der Rot-Weiß Arneburg von KSG Berkau in Empfang genommen.