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Landesliga 3: TuS Ergenzingen – SSC Tübingen, 4:2 (3:1), Rottenburg am Neckar
Nach der Auswärtspartie gegen den TuS Ergenzingen stand der SSC Tübingen mit leeren Händen da. Der TuS Ergenzingen gewann 4:2. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich der TuS Ergenzingen die Nase vorn. Das Hinspiel hatten die Tübingener für sich entschieden und einen 4:2-Sieg gefeiert.
Mit einem schnellen Doppelpack (38./41.) zum 2:0 schockte Cristian Materazzi den SSC. Dave Nzally ließ den Anhang des TuS Ergenzingen unter den 101 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Kurz darauf traf Lars Lack in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs für den SSC Tübingen zum 1:3 (48.). Mit der Führung für den TuS Ergenzingen ging es in die Kabine. Mit dem 4:1 durch Nzally schien die Partie bereits in der 47. Minute mit dem Team von Trainer Florian Schwend einen sicheren Sieger zu haben. In der Schlussphase nahm Florian Schwend noch einen Doppelwechsel vor. Für Oliver Ignacz und Nico Bogensperger kamen Johannes Bastians und Nils Beurenmeister auf das Feld (75.). Mit dem zweiten Treffer von Lack rückten die Tübingener wieder ein wenig an den TuS Ergenzingen heran (87.). Im Endeffekt kassierte der SSC Tübingen gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf eine schmerzliche Niederlage.
Der TuS Ergenzingen steht mit 24 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Die Gastgeber bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt sechs Siege, sechs Unentschieden und 19 Pleiten.
Nach 31 absolvierten Begegnungen nehmen die Tübingener den 13. Platz in der Tabelle ein. Die Stärke der Elf von Coach Steven Trevallion liegt in der Offensive – mit insgesamt 62 erzielten Treffern. Die Gäste mussten sich nun schon 20-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SSC Tübingen insgesamt auch nur zehn Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. In den letzten fünf Partien ließen die Tübingener zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich drei.
Nächster Prüfstein für den TuS Ergenzingen ist der VfL Mühlheim auf gegnerischer Anlage (Samstag, 15:30). Der SSC Tübingen misst sich zur selben Zeit mit dem SV Zimmern o.R.