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Oberliga Baden-Württemberg: FSV Hollenbach – 1.CfR Pforzheim, 4:3 (3:2), Mulfingen
Der FSV Hollenbach überraschte noch einmal zum Saisonausklang und siegte gegen 1.CfR Pforzheim mit 4:3. Die Experten wiesen 1.CfR Pforzheim vor dem Match gegen die Rot-Blauen die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Im Hinspiel hatte sich der FSV Hollenbach auf dem Platz von 1.CfR Pforzheim die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und mit 2:1 gewonnen.
1.CfR Pforzheim legte los wie die Feuerwehr und kam vor 207 Zuschauern durch Noah Lulic in der ersten Minute zum Führungstreffer. Rico Hofmann war zur Stelle und markierte das 1:1 der Rot-Blauen (13.). Felix Limbach versenkte die Kugel zum 2:1 (25.). Mund abputzen und weitermachen: Unter diesem Motto stand der Ausgleich, den Walter Vegelin bereits wenig später besorgte (30.). Vor dem Seitenwechsel sorgte Marco Specht mit seinem Treffer für eine kalte Dusche für 1.CfR Pforzheim. Zur Pause wusste der FSV Hollenbach eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Mit einem Doppelwechsel holte Reinhard Schenker Hofmann und Inas Music vom Feld und brachte Janis Gesell und Esnaf Rejan Omerovic ins Spiel (63.). Gesell erhöhte den Vorsprung der Rot-Blauen nach 64 Minuten auf 4:2. Mit dem 3:4 gelang Lulic ein Doppelpack – an der Niederlage änderte dies jedoch auch nichts mehr (72.). Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Marvin Monninger gewann der FSV Hollenbach gegen 1.CfR Pforzheim.
Nach einer mageren Saison steht für die Rot-Blauen der Abstieg zu Buche. Die Offensive der Hollenbacher lieferte in dieser Spielzeit regelmäßig eine überzeugende Vorstellung ab, während es in der Defensive das eine oder andere Mal knirschte. Mit einem Torverhältnis von 56:69 schließt die Heimmannschaft das Fußballjahr ab. Der FSV Hollenbach hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von neun Siegen, acht Unentschieden und 17 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt.
1.CfR Pforzheim holte aus 34 Spielen 48 Zähler und rangiert somit zum Saisonabschluss auf Platz sieben. Die Mannschaft von Coach Dirk Rohde erwies sich in dieser Spielzeit als äußerst torhungrig und erzielte insgesamt 68 Treffer. Was für die Gäste bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Zwölf Siege und zwölf Remis stehen zehn Pleiten gegenüber.