Melden von Rechtsverstößen
A-Junioren NRL Rückrunde: Wuppertaler SV – VfB Homberg, 10:2 (5:0), Wuppertal
Für die Mannschaft von Trainer Michael Von Zabiensky endete das Spiel bei Wuppertaler SV im Debakel. Schlussendlich trat VfB Homberg mit einer 2:10-Niederlage im Gepäck den Heimweg an. Wuppertaler SV war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Linus Lillebror Fröhlich besorgte vor 55 Zuschauern das 1:0 für die Elf von Coach Ismail Jaroui. Diego Alessandro Micha verwandelte in der 15. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung des Gastgebers auf 2:0 aus. Jan-Maximilian Scharf brachte Wuppertaler SV in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (23.). Zwei schnelle Treffer von Micha (37.) und Paul-Darko Vatav (42.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten von Wuppertaler SV. Die Partie war für VfB Homberg bereits zur Pause gelaufen. Ausdruck der gegnerischen Dominanz war ein schier unüberwindbarer Rückstand. Zum Seitenwechsel ersetzte Berat Simsek von Gast seinen Teamkameraden Lennart Janßen. Wuppertaler SV konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Wuppertaler SV. Batuhan Akkiran ersetzte Genc Lajqi, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Ayoub Bouzraa überwand den gegnerischen Schlussmann zum 6:0 für Wuppertaler SV (47.). Arlind Zeneli versenkte den Ball in der 54. Minute im Netz von Wuppertaler SV. Innerhalb weniger Minuten trafen Anil Kaan Ayaz (59.) und Akkiran (62.). Damit bewies Wuppertaler SV nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. In der 69. Minute stellte Michael Von Zabiensky um und schickte in einem Doppelwechsel Arijan Hasic und Boban Popovic für Elyas Moubtadi und Maxim Heinbichner auf den Rasen. Mit zwei schnellen Treffern von Bouzraa (82.) und Romeo Andras Kovarszki (86.) machte Wuppertaler SV deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Nach abgeklärter Leistung blickte Wuppertaler SV auf einen klaren Heimerfolg über VfB Homberg.
Im letzten Hinrundenspiel errang Wuppertaler SV drei Zähler und weist als Tabellenvierter nun insgesamt 43 Punkte auf. Wuppertaler SV präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 66 geschossene Treffer gehen auf das Konto von Wuppertaler SV. Wuppertaler SV verbuchte insgesamt fünf Siege, vier Remis und drei Niederlagen. Dank dieses Dreiers zum Abschluss der Hinrunde wird Wuppertaler SV die Rückserie sicher mit einem guten Gefühl angehen.
VfB Homberg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als sechs Gegentreffer pro Spiel. Um den Klassenerhalt zu realisieren, muss VfB Homberg in der Rückrunde zwingend Boden gutmachen. Die Defensive von VfB Homberg muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 79-mal war dies der Fall. VfB Homberg musste sich nun schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da VfB Homberg insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Mit dem Gewinnen tut sich VfB Homberg weiterhin schwer, sodass man schon das siebte Spiel sieglos blieb.