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Frauen Landesliga: SC Charlottenburg – Hertha BSC II, 0:6 (0:1), Berlin
Die Reserve von Hertha BSC ließ SC Charlottenburg im letzten Spiel keine Chance und siegte mit 6:0. Als Favorit rein – als Sieger raus. Hertha BSC II hat alle Erwartungen erfüllt.
Ehe der Unparteiische Dennis Adler die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Isabella Trincia zum 1:0 zugunsten der Mannschaft von Coach Bengt-Tibor Draesel (42.). Einen Torerfolg in Halbzeit eins verbuchte lediglich der Tabellenprimus, womit man eine knappe Führung mit in die Kabinen nahm. Mit Nelly Temkiv und Elli Winter nahm Bengt-Tibor Draesel in der 48. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Mara Bähr und Aliki Röttgen. In der 61. Minute erhöhte Emma Vogel auf 2:0 für Hertha BSC II. Mona Sarr überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für die Gäste (66.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Bengt-Tibor Draesel, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Sarah Ben Aoun und Leonie Wetzorke kamen für Vogel und Manel Ben Hamda ins Spiel (69.). Trincia legte in der 75. Minute zum 4:0 für Hertha BSC II nach. Sarr baute den Vorsprung von Hertha BSC II in der 85. Minute aus. Lucy Bacher stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 6:0 für Hertha BSC II her (86.). Ein starker Auftritt ermöglichte Hertha BSC II am Sonntag einen ungefährdeten Erfolg gegen SC Charlottenburg.
Am Ende der Saison steht SC Charlottenburg im sicheren Mittelfeld auf Platz neun. Meistens verließ das Team von Trainer Morten Schläger den Platz als Verlierer, insgesamt zwölfmal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur neun Siege und drei Unentschieden. Mit der Leistung der letzten Spiele vor dem Saisonende werden die Gastgeber alles andere als zufrieden sein. Drei Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann Hertha BSC II die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der Frauen Landesliga feiern. Hertha BSC II stellte in dieser Spielzeit alle Gegner vor große Probleme. Hinten stand die Mannschaft kompakt und vorne trafen die Spielerinnen häufig, weshalb man schlussendlich auf das sehr gute Torverhältnis von 155:7 kam. Hertha BSC II setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon 24 Siege auf dem Konto.