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1. Kreisklasse Nord: FSV Hohenbruch – Löwenberger SV II, 0:11 (0:7), Kremmen
FSV Hohenbruch ging vor heimischem Publikum gegen die Zweitvertretung von Löwenberger SV krachend unter und kassierte eine schmachvolle 0:11-Pleite. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Löwenberger SV II wurde der Favoritenrolle gerecht. Die Kräfteverhältnisse im Hinspiel waren deutlich verteilt gewesen: Die Elf von Coach Matthias Neye hatte einen klaren 10:2-Sieg gefeiert.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Andy Zeidler mit seinem Treffer vor 55 Zuschauern für die Führung der Gäste (5.). Löwenberger SV II machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Tom-Bruno Welz (9.). Eine starke Leistung zeigte Zeidler, der sich mit einem Doppelpack für Löwenberger SV II beim Trainer empfahl (14./23.). Löwenberger SV II ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Emanuel Reitzenstein (26.), Louis Meyer Breitländer (29.) und Zeidler (40.). Bei FSV Hohenbruch ging in der 26. Minute der etatmäßige Keeper Daniel Jost raus, für ihn kam Martin Nerlich. Die Hintermannschaft der Mannschaft von Heino Ressel glich in der ersten Halbzeit einem Torso. Zur Pause verschwand das Schlusslicht mit einem deprimierenden Rückstand in der Kabine. Anstelle von Udo Preiß war nach Wiederbeginn Michael Mrosewski für den Gastgeber im Spiel. Für das 8:0 und 9:0 war Zeidler verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (47./50.). Der zehnte Streich von Löwenberger SV II war Patrick Justin Kupka vorbehalten (52.). Jonas Kubale besorgte in der Schlussphase schließlich den elften Treffer für Löwenberger SV II (85.). Wenig später kamen Tom Liese und Riccardo Them per Doppelwechsel für Ronny Leppin und Zeidler auf Seiten von Löwenberger SV II ins Match (54.). Heino Ressel wollte FSV Hohenbruch zu einem Ruck bewegen und so sollten Chris Fuhl und Dustin Hofmann eingewechselt für Patrick Ressel und Cedrik Leon Kramer neue Impulse setzen (60.). Mit Kupka und Lukas Schmidtke nahm Matthias Neye in der 62. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Fritz Zeh und Maik Gottschalk. Das einseitige Toreschießen endete schließlich mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters Florian Gutjahr. Löwenberger SV II ließ dabei keine Gelegenheit aus, FSV Hohenbruch vorzuführen, und nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
FSV Hohenbruch bleibt die defensivschwächste Mannschaft der 1. Kreisklasse Nord. Mit erschreckenden 157 Gegentoren stellt FSV Hohenbruch die schlechteste Abwehr der Liga. Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und FSV Hohenbruch hat noch keinen einzigen Sieg auf dem Konto.
Löwenberger SV II sprang mit diesem Erfolg auf den neunten Platz. Löwenberger SV II beendete die Serie von fünf Spielen ohne Sieg.
Am kommenden Freitag trifft FSV Hohenbruch auf SV Altlüdersdorf 2, Löwenberger SV II spielt tags darauf gegen die Reserve von FC Kremmen.