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KLD Dieburg: SV 1949 Hering – FSV Groß-Zimmern III, 9:1 (4:1), Otzberg
SV 1949 Hering spielte sich zum Saisonabschluss in einen wahren Rausch und schoss FSV Groß-Zimmern III mit 9:1 ab. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SV 1949 Hering heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Amir Hossein Sharifi sein Team in der sechsten Minute. Lukas Koch beförderte das Leder zum 1:1 von SV 1949 Hering in die Maschen (23.). Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Jonas Roth schnürte einen Doppelpack (24./34.), sodass die Elf von Coach Torsten Spörl fortan mit 3:1 führte. In der 35. Minute legte Koch zum 4:1 zugunsten des Gastgebers nach. Das überzeugende Auftreten von SV 1949 Hering fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. In Durchgang zwei lief Hami Tavsan anstelle von Göktan Arikan für FSV Groß-Zimmern III auf. SV 1949 Hering kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Roth, Markus Stapp und Daniel Bausch standen jetzt Paul Simon Röttger, Amel Junuzovic und Patrick Boell auf dem Platz. Josha Petzschner (48.) und Luca Märtel (53.) brachten SV 1949 Hering mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Für das 7:1 und 8:1 war Lorenco Mahmutaj verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (76./81.). Ehe der Abpfiff ertönte, war es Märtel, der das 9:1 aus Sicht von SV 1949 Hering perfekt machte (88.). Am Ende fuhr SV 1949 Hering einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte SV 1949 Hering bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man FSV Groß-Zimmern III in Grund und Boden spielte.
Am Ende der Saison steht SV 1949 Hering im sicheren Mittelfeld auf Platz sieben.
Große Sorgen wird sich Bahattin Demir um die Defensive machen. Schon 93 Gegentore kassierte FSV Groß-Zimmern III. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Der Gast steht nach allen Spielen auf Platz elf und befindet sich damit im unteren Mittelfeld.
Mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen machte SV 1949 Hering deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.