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Kreisoberliga ABI: SG Jeber-Bergfrieden/Serno – Paschlewwer SV, 2:3 (2:1), Coswig (Anhalt)
Durch ein 3:2 holte sich der Paschlewwer SV drei Punkte bei der SG Jeber-Bergfrieden/Serno. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied. Im Hinspiel hatte der Paschlewwer SV das bessere Ende für sich reklamiert und einen 3:0-Sieg geholt.
45 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die SG Jeber-Bergfrieden/Serno schlägt – bejubelten in der elften Minute den Treffer von Erik Schwenke zum 1:0. Kurz vor der Pause traf Rene Peters für den Paschlewwer SV (44.). Die SG Jeber-Bergfrieden/Serno ging durch einen Elfmeter von Lukas Lohmer in Führung (46.). Zur Pause wusste die Elf von Trainer Daniel Otto eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Bei der Heimmannschaft kam zu Beginn der zweiten Hälfte Christian Hennig für Marcel Schwenke in die Partie. Für frischen Wind sollte Einwechselmann Mohamed Bangoura sorgen, dem Sebastian Hügl das Vertrauen schenkte (57.). Für die SG Jeber-Bergfrieden/Serno nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. Mohamed Bangoura drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (75./81.) und sicherte dem Paschlewwer SV einen Last-Minute-Sieg. Am Ende stand der Paschlewwer SV als Sieger da und entführte damit drei Punkte aus Coswig (Anhalt).
In der Schlussphase der Saison befindet sich die SG Jeber-Bergfrieden/Serno in der Tabelle über dem ominösen Strich. Mit nun schon 15 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten der SG Jeber-Bergfrieden/Serno alles andere als positiv. Mit einem von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat die SG Jeber-Bergfrieden/Serno noch Luft nach oben.
Der Paschlewwer SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Durch die drei Punkte gegen die SG Jeber-Bergfrieden/Serno verbesserte sich der Paschlewwer SV auf Platz elf. Der Paschlewwer SV bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, zwei Unentschieden und 17 Pleiten. Die Gäste beendeten die Serie von sechs Spielen ohne Sieg.
Am nächsten Samstag (15:00 Uhr) reist die SG Jeber-Bergfrieden/Serno zu SV Blau-Weiss Schortewitz, gleichzeitig begrüßt der Paschlewwer SV SV Fortschritt Garitz auf heimischer Anlage.