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Frauen-Westfalenliga: SV Thülen – SV Fortuna Freudenberg, 0:4 (0:4), Brilon
SV Thülen glänzte nicht beim Saisonausklang vor heimischem Publikum und verlor mit 0:4 gegen SV Fortuna Freudenberg Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SV Fortuna Freudenberg heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. SV Fortuna Freudenberg hatte mit 6:0 gesiegt.
Die Elf von Coach Frank Germann erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 100 Zuschauern durch Pascale Kampczyk bereits nach acht Minuten in Führung. Bereits in der elften Minute erhöhte Emelie Schwarz den Vorsprung der Gäste. Maria Grewe musste nach nur 16 Minuten vom Platz, für sie spielte Leonie Feistkorn weiter. Durch ein Eigentor von Sina Seipel verbesserte SV Fortuna Freudenberg den Spielstand auf 3:0 für sich (20.). Eigentlich war SV Thülen schon geschlagen, als Sina Stühn das Leder zum 0:4 über die Linie beförderte (36.). Mit einer deutlichen Führung von SV Fortuna Freudenberg ging es in die Halbzeitpause. Mit Lotta Fernholz und Stühn nahm Frank Germann in der 60. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Helena Wurm und Hannah Schmidt. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Frank Germann, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Lotta Achenbach und Cansu Biyikli kamen für Hannah Strunk und Gianna Petri ins Spiel (71.). Bei SV Thülen ging in der 72. Minute die etatmäßige Keeperin Gesa-Marie Schulte raus, für sie kam Johanna Hoppe. Bis zum Schlusspfiff durch Schiedsrichter Kai-Nils Koss betrieb das Team von Trainer Dominique Heinke Sebastian Werth nach einem desolaten ersten Spielabschnitt in Halbzeit zwei Schadensbegrenzung und verhinderte eine noch höhere Pleite. Am Ende hieß es 4:0 zugunsten von SV Fortuna Freudenberg.
Am Ende der Saison steht SV Thülen im sicheren Mittelfeld auf Platz acht. Mit 78 Gegentoren gab die Hintermannschaft des Heimteams in dieser Spielzeit ein ziemlich betrübliches Bild ab. SV Thülen schnitt insgesamt mäßig ab. Neun Siege und drei Remis stehen zwölf Niederlagen gegenüber.
Nach allen 24 Spielen steht SV Fortuna Freudenberg auf dem dritten Tabellenplatz. Dass die Offensive von SV Fortuna Freudenberg zu den besten der Liga gehört, zeigte man auch im letzten Spiel. Damit kommt SV Fortuna Freudenberg auf insgesamt 66 Treffer. Im gesamten Saisonverlauf holte SV Fortuna Freudenberg 15 Siege und zwei Remis und musste nur sieben Niederlagen hinnehmen. Zuletzt lief es erfreulich für SV Fortuna Freudenberg, was zwölf Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.