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Kreisliga A - Iserlohn: SSV Kalthof – SpVgg. Nachrodt, 2:7 (2:2), Iserlohn
Die SpVgg. Nachrodt gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und siegte mit 7:2 gegen die SSV Kalthof. Die SpVgg hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte Nachrodt alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Das Hinspiel war eine Demonstration der Mannschaft von Matthias Langer gewesen, als man die Partie mit 10:1 für sich entschieden hatte.
Die Kalthofer gerieten schon in der achten Minute in Rückstand, als Finn Nicolas Kleinsteuber das schnelle 1:0 für die SpVgg. Nachrodt erzielte. Für das 1:1 der SSV Kalthof zeichnete Toni Martina verantwortlich (26.). Nuno Filipe Gomes Sobreiro war es, der in der 30. Minute das Spielgerät im Tor der SpVgg unterbrachte. Jetzt erst recht, dachte sich Lyon Oskar Klapper, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (36.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Die SpVgg. Nachrodt kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Tim Hendrick Packruhn, Adrian Feka und Vadim Ertel standen jetzt Fatih Shibli, Noah Bernhardi und Melvin Faust auf dem Platz. Die Gäste drückten aufs Tempo und brachten sich durch Treffer von Shibli (54.), Janne Finn Kuret (62.) und Klapper (65.) auf die Siegerstraße. Für den nächsten Erfolgsmoment der SpVgg sorgte Denis Mynarek (77.), ehe Klapper das 7:2 markierte (89.). Am Ende verbuchte die SpVgg. Nachrodt gegen die Kalthofer einen Sieg.
Mit 186 Gegentreffern stellte die SSV Kalthof die schlechteste Defensive der Liga. Kaum einmal wurde die Elf von Meflüt Cuha den eigenen Erwartungen in dieser Saison gerecht. Am Ende wusste der SSV den Abstieg nicht zu verhindern. Im Angriff des Heimteams wehte in diesem Fußballjahr ein laues Lüftchen, was die lediglich 32 erzielten Treffer dokumentieren. Mit der Note ungenügend endet eine äußerst schlechte Saison für die Kalthofer. Die katastrophale Bilanz: zwei Siege, ein Remis und 27 Niederlagen.
Nachdem die SpVgg in diesem Jahr oben mitmischte, will man in der nächsten Saison richtig angreifen. Überaus erfolgreich war in dieser Spielzeit der Angriff der SpVgg. Nachrodt. Mit 115 geschossenen Toren weist die SpVgg eine beeindruckende Marke auf. Zum Saisonende hat die SpVgg. Nachrodt 19 Siege, neun Niederlagen und zwei Unentschieden auf dem Konto stehen. Der großartige Saisonendspurt der SpVgg mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen reichte nicht mehr, um nach ganz oben zu kommen. Die SpVgg. Nachrodt machte aber deutlich, wo man in der nächsten Spielzeit mitspielen will.