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Heidewitzka Kreisoberliga Südthüringen: SG SV 1897 Goßmannsrod – SG SV Falke Sachsenbrunn, 5:2 (5:1), Veilsdorf
Nach der Auswärtspartie gegen die SG SV 1897 Goßmannsrod standen die Falken mit leeren Händen da. Die SG SV 1897 Goßmannsrod gewann 5:2. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten der SG SV 1897 Goßmannsrod. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel hatte die SG SV 1897 Goßmannsrod einen 7:2-Auswärtssieg bei der SG SV Falke Sachsenbrunn für sich reklamiert und sich die volle Punktzahl gesichert.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 170 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Jonas Reichl war es, der in der vierten Minute zur Stelle war. Lange währte die Freude der Falken nicht, denn schon in der fünften Minute schoss Maurizio Muche den Ausgleichstreffer für die SG SV 1897 Goßmannsrod. Aaron Langenhan trug sich in der siebten Spielminute in die Torschützenliste ein. Ein lupenreiner Hattrick! Dieses Kunststück gelang Muche mit den Treffern (16./38./43.) zum 5:1 für die SG SV 1897 Goßmannsrod. Die Überlegenheit der Elf von Trainer Marcel Frischmann spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Mit dem Treffer zum 2:5 in der 53. Minute machte Reichl zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu Heimteam war jedoch weiterhin gewaltig. Mit einem Doppelwechsel wollte die SG SV Falke Sachsenbrunn frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Christian Schwabbacher Jonathan Gieck und Dustin Oeckel für Oskar Kahle und Max Gottschlich auf den Platz (54.). Mit Muche und Julian Ehrhardt nahm Marcel Frischmann in der 72. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Pino Heun und Angelo Beschow. Am Ende blickte die SG SV 1897 Goßmannsrod auf einen klaren 5:2-Heimerfolg über die Falken.
Mit drei Punkten im Gepäck schob sich die SG SV 1897 Goßmannsrod in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den zweiten Tabellenplatz. Mit beeindruckenden 73 Treffern stellt die SG SV 1897 Goßmannsrod den besten Angriff der Heidewitzka Kreisoberliga Südthüringen.
Die SG SV Falke Sachsenbrunn muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Kurz vor dem Saisonende heißt die Realität der Sachsenbrunner unteres Mittelfeld. Nun musste sich der Gast schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sieben Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Der Motor der Falken stottert gegenwärtig – seit vier Spielen ist man jetzt sieglos. Anders ist die Lage hingegen bei der SG SV 1897 Goßmannsrod, wo man insgesamt 49 Punkte auf dem Konto verbucht und damit den zweiten Tabellenplatz einnimmt.
Während die SG SV 1897 Goßmannsrod am nächsten Samstag (15:00 Uhr) bei FC Blau-Weiß Schalkau gastiert, duelliert sich die SG SV Falke Sachsenbrunn zeitgleich mit dem SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz.