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Bezirksliga Staffel 04: TuRa Freienohl – SG Serkenrode/Fretter, 2:4 (1:0), Meschede
Der TuRa Freienohl bestätigte auch im letzten Ligaspiel die schlechte Saisonleistung und verabschiedet sich mit einer 2:4-Niederlage gegen die SG Serkenrode/Fretter aus der Bezirksliga Staffel 04. Die SG ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch. Serkenrode/Fretter war aus dem Hinspiel als Sieger hervorgegangen und hatte sich mit 3:0 durchgesetzt.
Die erste Hälfte neigte sich dem Ende zu, als Benjamin Kemper vor 150 Zuschauern zum 1:0 für die Freienohler erfolgreich war. Zur Pause war TuRa im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Bei der Mannschaft von Coach Matthias Kauke kam zu Beginn der zweiten Hälfte Manuel Hesse für Maurice Erlmann in die Partie. Die SG Serkenrode/Fretter drängte auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Noel Heermann und Peter Bauerdick sorgen, die per Doppelwechsel für Marco Rademacher und Tim Gies auf das Spielfeld kamen (53.). Maxim Thälmann schoss die Kugel zum 2:0 für den TuRa Freienohl über die Linie (65.). In der 78. Minute erzielte Moritz Heimes das 1:2 für die SG. Für die Freienohler nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. Phillip Hennes drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (80./91.) und sicherte der SG Serkenrode/Fretter einen Last-Minute-Sieg. Der TuRa Freienohl stellte in der 85. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Tim Brandes, Steffen Müller und Tim Müller für Felix Stratenschulte, Jonas Flörke und Dirk Stoltefaut auf den Platz. Wenige Minuten später holte Phillip Hennes; Tobias Kleppel Björn Korte vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Marvin Spreemann (89.). Spreemann setzte noch einen drauf und schoss einen weiteren Treffer für die SG kurz vor dem Abpfiff (94.). Die Freienohler waren bereits auf der Siegerstraße, gerieten im Verlauf jedoch ins Straucheln und standen am Ende mit leeren Händen da.
Das Heimteam steht am Ende dieser enttäuschenden Saison auf dem 14. Platz, sodass man nächste Saison eine Etage nach unten muss. Mit 84 Gegentoren gab die Hintermannschaft des TuRa Freienohl in dieser Spielzeit ein ziemlich betrübliches Bild ab. Meistens verließen die Freienohler den Platz als Verlierer, insgesamt 19-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur fünf Siege und vier Unentschieden. Mit der Leistung der letzten Spiele wird der TuRa Freienohl so unzufrieden wie mit dem gesamten Saisonverlauf sein. Ein Punkt aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.
Nach allen 28 Spielen steht die SG Serkenrode/Fretter auf dem dritten Tabellenplatz. Dass die Offensive der Gäste zu den besten der Liga gehört, zeigte man auch im letzten Spiel. Damit kommt die SG auf insgesamt 84 Treffer. Die SG Serkenrode/Fretter befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zwölf Punkte.