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Coffeecom-Kreisoberliga: FSV Gräfenroda – SV Germania Ilmenau, 3:5 (2:3), Gräfenroda
Mit einem 5:3-Erfolg im Gepäck ging es für die Ilmenauer Germanen vom Auswärtsmatch bei FSV Gräfenroda in Richtung Heimat. Die Beobachter waren sich einig, dass der FSV Gräfenroda als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Bereits das Hinspiel hatte der SV Germania Ilmenau für sich entschieden und einen 6:0-Sieg gefeiert.
Für Marcus Finn war der Einsatz nach sechs Minuten vorbei. Für ihn wurde Marc Fernando eingewechselt. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Philipp Lange sein Team in der 18. Minute. Der Treffer von Tom Greßler aus der 22. Minute bedeutete vor den 190 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten des FSV Gräfenroda. Für das 1:2 der Ilmenauer Germanen zeichnete Ahmed Emad Hassan Abd El Rahman verantwortlich (23.). Innerhalb weniger Minuten trafen Oleg Cherkashyn (27.) und Benjamin Hertel (34.). Damit bewiesen die Ilmenauer nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Zur Pause behielt die Mannschaft von Trainer Thomas Giehl die Nase knapp vorn. Mit einem Wechsel – Bashar Hani Saleba Alzoughbi kam für Cherkashyn – startete der Spitzenreiter in Durchgang zwei. In der 50. Minute war Lange mit dem Ausgleich zum 3:3 zur Stelle. Damit schoss er bereits seinen zweiten Treffer! In der 71. Minute änderte Thomas Giehl das Personal und brachte Chris Machts und Leandro Stapper mit einem Doppelwechsel für Wendelin Fischer und Abd El Rahman auf den Platz. Durchsetzungsstark zeigte sich der SV Germania Ilmenau, als Fernando (73.) und Hertel (82.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Der FSV Gräfenroda hatte alle Trümpfe in der Hand, verspielte im Verlauf jedoch eine komfortable Führung und büßte letztlich eine bittere Niederlage ein.
Die Elf von Trainer Dirk Thomas Huber muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Trotz der Schlappe behält der Gastgeber den siebten Tabellenplatz bei. In der Verteidigung des FSV Gräfenroda stimmt es ganz und gar nicht: 68 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen.
Nach 24 Spieltagen und nur drei Niederlagen stehen für die Ilmenauer Germanen 57 Zähler zu Buche. 85 Tore – mehr Treffer als die Gäste erzielte kein anderes Team der coffeecom-Kreisoberliga.
Mit insgesamt 57 Zählern befindet sich der SV Germania Ilmenau voll in der Spur. Die Formkurve des FSV Gräfenroda dagegen zeigt nach unten.
Vor heimischem Publikum trifft der FSV Gräfenroda am nächsten Sonntag auf den SV Stahl Unterwellenborn, während die Ilmenauer Germanen am selben Tag den TSV Bad Blankenburg in Empfang nehmen.