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Kreisliga A Ost - Herren: ESV Lok Döbeln – SG Zschaitz/Ostrau II, 2:2 (2:2), Döbeln
2:2 hieß es nach dem Spiel des ESV Lok Döbeln gegen die Reserve der SG Zschaitz/Ostrau. Der ESV Lok Döbeln erwies sich gegen die SG Zschaitz/Ostrau II als harte Nuss: Mehr als ein Unentschieden sprang für den Favoriten nicht heraus. Im Hinspiel schienen die Tore beider Mannschaften beim 0:0 wie vernagelt gewesen.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 97 Zuschauern bereits flott zur Sache. Nico Suschke stellte die Führung des ESV Lok Döbeln her (4.). Bei der SG Zschaitz/Ostrau II kam Marek Rach für Jonas Barkawitz ins Spiel und sollte fortan für neue Impulse sorgen (23.). Mit einem schnellen Doppelpack (28./30.) zum 2:1 schockte Rach den ESV Lok Döbeln und drehte das Spiel. Den Freudenjubel der SG Zschaitz/Ostrau II machte Lucas Hoffmann zunichte, als er kurz darauf den Ausgleich besorgte (33.). Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Anstelle von Nico Zschoche war nach Wiederbeginn Tobias Blankenburg für den ESV Lok Döbeln im Spiel. Als Schiedsrichter der Referee das Spiel beendete, blieb der folgende Eindruck: Während der erste Durchgang mit Toren nicht geizte, wurde es nach Wiederanpfiff ruhiger. Am Ende blieb es bei den Treffern aus der ersten Halbzeit.
Große Sorgen wird sich Maria Engler um die Defensive machen. Schon 64 Gegentore kassierte der ESV Lok Döbeln. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte die Heimmannschaft die dritte Pleite am Stück.
Die SG Zschaitz/Ostrau II ist seit drei Spielen unbezwungen.
Mit diesem Unentschieden verpasste die Elf von Coach Remo Eichler die Chance, sich von einem direkten Konkurrenten abzusetzen. Dafür ging es in der Tabelle nach unten auf den neunten Platz.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der ESV Lok Döbeln zu Hohnstädter SV, am gleichen Tag begrüßt die SG Zschaitz/Ostrau II die Zweitvertretung von HFC Colditz vor heimischem Publikum.