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Kreisliga B Gr. 1 GT: SW Marienfeld – Herzebrocker SV II, 7:1 (3:0), Marienfeld
Der SW Marienfeld ließ der Zweitvertretung von Herzebrocker SV im letzten Spiel keine Chance und siegte mit 7:1. Schwarz-Weiß ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen Herzebrocker SV II einen klaren Erfolg. Im Hinspiel hatte der SW Marienfeld nichts anbrennen lassen und war als 4:1-Sieger vom Platz gegangen.
Ein Doppelpack brachte den SV in eine komfortable Position: Dario Petrosevec war gleich zweimal zur Stelle (13./30.). Jannis Voogdt verwandelte in der 33. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung der Elf von Simon Brickenkamp auf 3:0 aus. Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich schließlich mit der deutlichen Führung für den Gastgeber in die Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging bei Schwarz-Weiß Luca Philipp Schoemakers für Luca Rethage zu Werke, beide sind für die gleiche Position nominiert. Der SW Marienfeld baute die Führung aus, indem Finn Mix zwei Treffer nachlegte (52./69.). In der 72. Minute stellte Schwarz-Weiß personell um: Per Doppelwechsel kamen Niklas Enseleit und Robin Siemer auf den Platz und ersetzten Mix und Nils Tödheide. Veith Hülsmann (83.) und Voogdt (85.) brachten den SW Marienfeld mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Herzebrocker SV II kam kurz vor dem Ende durch Metehan Ünal zum Ehrentreffer (88.). Am Ende fuhr der SW Marienfeld einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte Schwarz-Weiß bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man Herzebrocker SV II in Grund und Boden spielte.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für Schwarz-Weiß. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Die Offensive war diese Saison das Prunkstück des SW Marienfeld, was durch 104 geschossene Tore auch zum Ausdruck kommt. Zum Saisonende hat Schwarz-Weiß 22 Siege, sechs Niederlagen und zwei Unentschieden auf dem Konto stehen. Der SW Marienfeld zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte neun Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Weder Fisch noch Fleisch: Herzebrocker SV II schließt das Fußballjahr auf Rang sieben ab. In der Offensive rief die Mannschaft von Trainer Murat Özkurt in 30 Spielen nur eine mäßige Leistung ab. 72 Treffer sind eine ausbaufähige Bilanz. Was für den Gast bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Zwölf Siege und fünf Remis stehen 13 Pleiten gegenüber. Mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen machte Herzebrocker SV II deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.