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Bezirksliga Gruppe 3: Türkiyemspor Mönchengladbach – SSV Grefrath, 2:8 (1:3), Mönchengladbach
Der SSV Grefrath brannte am Sonntag in Mönchengladbach ein Fußball-Feuerwerk ab und gewann 8:2. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SSV Grefrath heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Der knappe 1:0-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit dem SSV Grefrath Glücksgefühle beschert.
31 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den Türkiyemspor Mönchengladbach schlägt – bejubelten in der 18. Minute den Treffer von Noah Villanueva zum 1:0. Bei SSV Grefrath ging in der 22. Minute der etatmäßige Keeper Nico Fokken raus, für ihn kam Alexander Thamm. In der 27. Minute erzielte Lukas Hanssen das 1:1 für die Elf von Alexander Thamm. Timo Claßen versenkte die Kugel zum 2:1 (28.). Mika Mateo Jütten machte in der 36. Minute das 3:1 des SSV Grefrath perfekt. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Halbzeitpause veränderte der Türkiyemspor Mönchengladbach die Aufstellung in großem Maße, sodass Benjamin Hilgers, Samed Kaplan und Ahmet Derici für Villanueva, Arda Can Yilmaz und Nathan Dibazingila weiterspielten. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Jonas Landwehrs (53.), Niklas Schmitz (60.) und Hanssen (67.), die weitere Treffer für den SSV Grefrath folgen ließen. Doppelpack für die Gäste: Nach seinem zweiten Tor (73.) markierte Landwehrs wenig später seinen dritten Treffer (75.). Schlussendlich reklamierte der SSV Grefrath einen Sieg in der Fremde für sich und wies den Türkiyemspor Mönchengladbach in die Schranken.
Der Türkiyemspor Mönchengladbach muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Das Team von Coach Cafer Kapkara steht mit 16 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Die Heimmannschaft musste sich nun schon 23-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Türkiyemspor Mönchengladbach insgesamt auch nur vier Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Mit dem Gewinnen tut sich der Türkiyemspor Mönchengladbach weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte der SSV Grefrath im Klassement nach vorne und belegt jetzt den achten Tabellenplatz. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SSV Grefrath noch ausbaufähig. Nur vier von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Als Nächstes steht für den Türkiyemspor Mönchengladbach eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:30 Uhr) geht es gegen SC Union Nettetal 2. Der SSV Grefrath empfängt – ebenfalls am Sonntag – den VfR Krefeld-Fischeln.