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Kreisliga A Gütersloh: Germania Westerwiehe – VfL Rheda, 9:0 (4:0), Rietberg
Germania Westerwiehe ließ dem VfL Rheda im letzten Spiel keine Chance und gewann mit 9:0. Germania Westerwiehe setzte sich standesgemäß gegen den Vfl durch. Beide Mannschaften hatten sich im Hinspiel ein enges Match geliefert, das der VfL Rheda am Ende mit 3:2 gewonnen hatte.
Tim Fleiter schoss in der 21. Minute vom Elfmeterpunkt das erste Tor des Spiels für Germania Westerwiehe. Stefan Klassen trug sich in der 25. Spielminute in die Torschützenliste ein. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Adolf Schmidt, der noch im ersten Durchgang Hamdican Keskincioglu für Burak Bildircin brachte (27.). Germania Westerwiehe baute die Führung aus, indem Fleiter zwei Treffer nachlegte (30./44.). Die Elf von Walter Pepping gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Doppelpack für das Heimteam: Nach seinem vierten Tor (49.) markierte Fleiter wenig später seinen fünften Treffer (53.). Für den Vfl war es ein Tag zum Vergessen. Florian Friesen (58.), Nico Renpening (70.) und Fleiter (84.) machten das Unheil perfekt. Gleich drei Wechsel nahm Germania Westerwiehe in der 65. Minute vor. David Renpening, Friesen und Timo Pepping verließen das Feld für Markus Renpening, Konstantin Klaas und Nico Renpening. Schließlich war auch der Torrausch von Germania Westerwiehe vorbei und der VfL Rheda in Einzelteile zerlegt.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für Germania Westerwiehe. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Das ausgezeichnete Torverhältnis von 88:54 belegt, dass es bei Germania Westerwiehe in dieser Saison nicht nur in der Offensive funktionierte, sondern auch in der Hintermannschaft. Zum Saisonende hat Germania Westerwiehe 17 Siege, sieben Niederlagen und sechs Unentschieden auf dem Konto stehen. Bis zum Saisonabschluss zeigte sich Germania Westerwiehe sehr stark und holte in den letzten fünf Spielen 13 Punkte.
Am Ende einer mageren Spielzeit erreicht der Vfl Platz zwölf und somit zumindest den Klassenerhalt. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme von Rheda auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierten die Gäste 80 Gegentreffer. Die Verantwortlichen des VfL Rheda werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal zehn Siege und fünf Remis brachte der Vfl zustande. Demgegenüber stehen satte 15 Niederlagen.